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So schlau nun auch der Zuruf alle bisherige Interessen desVolks jener Gegenden anregcn mochte, blieb er doch ohne Frucht.Schwyz selbst, von der Fluth der Umstände bald hinweggerissen,gab zuletzt den Gedanken auf, die March ferner zu beherrschen,wünschte zuletzt nur, daß sie sich mit Schwyz, in voller Rechts-gleichheit mit den Bewohnern dieses Kantons, vereinigen undseinen Umfang nicht schwächen möchte.
Bescheidenere Ansprüche wagten die Einwohner von Wesenam Wallenftattersee, und von Uznach am Ufer des Zürichsees.
Wesen im Gasterland, seit dem Jahr 1438 den StändenSchwyz und Glarus unterthan, da es vom Graf von Toggenburgan diese verpfändet und nie eingelöset ward, heischte nur Abnahmeder allfälligen Beschwerden.*) Und Uznach, seit 1469 andieselben zlvei Kantone verkauft, bat nur um das Recht eigenerRegierung, unterm Schirm von Schwyz und Glarus, gegen all-jährlich diesen zu entrichtenden Tribut.**)
Aber die Ereignisse dieser Tage trafen so schnell und erschüt-ternd auf einander, daß kein Ruhepunkt zu friedlichen Vergleichenund Unterhandlungen gefunden ward. — Die Unterthanenschaftenin Helvetien erwachten überall und traten, mehr oder minder schüch-tern, vom Geist der Freiheit geleitet, in die Bahn der allgemeinen.Verwandlung. So thaten nun auch die Landschaften, welche jen-seits des Gotihardsgebirgs, an den Ufern des Tessins, bisher denEidgenossen gehorcht hatten.
3.
Als unter Bonaparte's Siegen in Italien die Lombardei znmFreistaat Cisalpinien geworden, hatten die Eidgenossen zwei
*) Schreiben. Wesen, den 13. Februar.
**) Schreiben. Uznach, den 13. Februar,