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schen ein Recht, — Ihr ganz besonders, Herr Tresfilian, undkönnt versichert sein, daß sie Euch zu Theil werden soll."
„Ich erwarte nichts weniger von Eurem Edelmuthe,"antwortete Tresfslian; „doch die Zeit drängt, und ich mußheute Abend mit Euch reden- Darf ich Euch in Eurem Zim-mer aufwarten?"
„Nein," antwortete Leicestcr finster, „nicht unter einemDache, und noch dazu unter meinem eigenen. — Wir wollenuns unter freiem Himmel treffen."
„Ihr seid aufgebracht, oder verstimmt, Mylord," versetzteTresfilian; doch ist kein Grund dazu vorhanden. Der Ortist mir gleichgiltig, daher schenkt mir eine halbe Stünde vonEurer Zeit."
„Eine kürzere Zeit wird hoffentlich hinreichen," antwor-tete Leicester. „Trefft mich am Eingänge des Gartens, so-bald sich die Königin auf ihr Zimmer zurückgezogen hat."
„Genug," sagte Tresfilian, und entfernte sich, währendeine Art von Entzücken sich des Grafen zu bemächtigen schien-
„Endlich ist mir der Himmel günstig," sagte er, „und hatden Elenden in meine Macht gegeben, der mich mit solcherSchande gcbrandmarkt, — der mir diese grausame Qual auf-erlegt hat. — Jetzt an meine Aufgabe! — Ich werde jetztnicht unter ihrer Last erliegen, da mir die Mitternacht späte-stens Rache bringt."
Während diese Gedanken Leiccsters Geist erfüllten, ginger wieder durch das Gedränge, welches ihm bereitwillig Platzmachte; doch neue Qualen erwarteten ihn, sobald er wiederzu Elisabeth kam.
„Ihr kommt zur rechten Zeit, Mylord," sagte sie, „umeinen Streit zwischen uns Damen zu entscheiden. Sir RichardVarney hat Uns um die Erlaubniß gebeten, mit seiner kranken