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Marcschal stürzte hinaus, und kam sogleich wieder in dieKapelle zurück.
„Beim Himmel, es ist wahr, Sir Frcderik, das Haus istmit Bewaffneten gefüllt, und unser besoffenes Gesindel ist ent-waffnet; zieht den Degen, wir wollen uns durchschlagen."
„Nicht zu rasch, nicht zu rasch," rief Hobbie aus, „hörtmich nur ein wenig an, wir wollen Euch kein Leid thun; daIhr aber für König Jakob, wie Ihr ihn nennt, und die Prä-laten in Waffen seid, so hielten wir es für Recht, den altenNachbarkrieg zu beginnen und für den andern König und un-sere Kirche aufzustehen; mir wollen Euch aber kein Haarkrümmen, wenn Ihr Euch ruhig nach Hause packt, und dasist für Euch das Beste, denn es ist sichere Nachricht von Lon-don angelangt, daß Bang oder Byng, wie Ihr ihn nennt, diefranzösischen Schiffe und den neuen König von der Küste weg-gejagt habe; somit bleibt Ihr am besten zufrieden mit deralten Anna, weil Ihr keinen andern König oder Königin jetztbekommen könnt."
Ratcliffe trat in diesem Augenblick ein, und bestätigte diefür die Jakobiten so ungünstige Nachricht. Sir Frcderik ver-ließ beinahe sogleich das Schloß mit denjenigen seiner Be-gleiter, die ihm im Augenblick folgen konnten, ohne von Je-mand Abschied zu nehmen.
„Und was wollt Ihr thun, Mareschal?" fragte Ratcliffe.
„Wahrhaftig," antwortete derselbe lächelnd, „mein Muthist zu groß und mein Vermögen ist zu klein, um dem Bei-spiel dieses wackeren Bräutigams zu folgen. Es liegt nichtin meiner Natur und ist auch kaum der Mühe werth."
„Wohlan denn, so zerstreut Eure Leute und bleibt ruhig;man wird den ganzen Streich übersehen, da kein öffentlicherAufruhr stattgefundcn hat."