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Tochter fühlte, war nach Dickson's Phrase solcher Art, daßsie das Herz eines Steines hätte schmelzen können. Er wardurch seine Gefühle und die vergeblichen Nachsuchungen umdie Spur der Räuber zu entdecken, so sehr erschöpft, daß einebeträchtliche Zeit verging, ehe er seine Wohnung erreichte unddann seine Dienerschaft zur Verfolgung ausschicken konnte.Sein ganzes Betragen und alle seine Bewegungen waren dieeines Verzweifelten.
„Sagt mir nichts, Sir Frederik," waren seine Worte inzornigem Tone, „Ihr seid kein Vater — sie war mein Kind,ein undankbares, wie ich besorge, aber dennoch mein einzigesKind. — Wo ist Miß Jlderton? die muß etwas davon wissen;es entspricht demjenigen, was ich von ihren Entwürfen weiß.Geh, Dickson, rufe Ratcliffe — heiß ihn ohne die Verzögerungeiner Minute kommen."
Die von ihm genannte Person hatte in demselben Augen-blick das Zimmer betreten.
»Ich sage, Dickson," fuhr Herr Vere in verändertem Tonefort, „laß Herrn Ratcliffe wissen, daß ich um die Güte seinerGesellschaft wegen eines besonderen Geschäftes bitte — ach,mein theurer Herr!" fuhr er fort, als bemerke er ihn erstjetzt; „Ihr seid gerade der Mann, dessen Rath mir in diesemgrausamen Augenblick äußerst nothwendig ist."
„Was ist geschehen, Herr Vere, um Sie so außer Fassungzu bringen," fragte Ratcliffe mit ernstem Ausdruck. Währendder Gutsherr von Ellieslaw ihm mit lebhaften Geberden desGrames und Unwillens von dem Abenteuer des Morgens inKenntniß setzt, wollen wir die Gelegenheit benützen, um un-sere Leser von dem Verhältnis; in Kenntniß zu setzen, in welchenbeide Herren zu einander standen.
Herr Vere von Ellieslaw war in früher Jugend wegen