Druckschrift 
20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
113
Einzelbild herunterladen
 

113

waffneten Macht kommt und sie demjenigen wegnehmt, demsie ihre Verwandten anoertrant haben, wie wollt ihr euchdarüber verantworten? aber das ist eure eigene Ange-legenheit, kein einzelner Mann kann einen Thurm gegenzwanzig halten. Alle Männer thnn nicht mehr, als was siekönnen."

Er sagt eine falsche Lüge," fiel Isabelle ein,er riß michmit Gewalt von meinem Vater fort."

Mädchen, vielleicht war es ihm mir daran gelegen, daßdu dieß glaubst," erwiderte der Räuberzdoch das geht michnichts an, es mag sein wie es will wollt ihr sic mir nichtwieder znrückgeben?"

Dir sollten wir sie znrückgeben, Kerl? um keinen Preis,"antwortete Earnscliff;ich will Miß Vere beschützen und siean jeden Ort in Sicherheit geleiten, wohin sie gebracht wer-den will."

So so, Ihr habt vielleicht das mit ihr schon verabredet?"sagte Willie von Westburnflat.

Und Grace?" unterbrach ihn Hobbie, indem er sich vonden Freunden losriß, welche ihm von der Heiligkeit des siche-ren Geleites predigten, auf welches hin der Freibeuter sichaus seinem Thurme gewagt hattewo ist Grace?" beiden Worten stürzte er ans den Räuber, das Schwert in derHand.

Westburnflat so gedrängt, wandte den Rücken und floh,indem er ausrief:Um Gottesmillen, Hobbie, höre mich nurein wenig an."

Seine Mutter stand bereit, das Gitter zu öffnen und zuschließen, Hobbie aber führte ans den Freibeuter, als er ein-trat, einen Streich mit solcher Kraft, daß sein Schwert einenbeträchtlichen Spalt in die Oberschwelle des gewölbten ThoresDer schwarze Zwerg. 8