mißtraue, Earnscliff, aber sicherlich, cs geziemt bei einemVertrage."
„Freund," dachte Hobbie bei sich, als er zurückging, „hätteich Euch nur auf der Turnierwiese und wäre Niemand gegen-wärtig, als zwei ehrliche Burschen, um auf ehrliches Spielzu sehen, so würde ich Euch dahin bringen, daß Ihr wünsch-tet, eher Euer Bein zu brechen, als ein Vieh, das mir gehört,zu berühren!"
„Der Spitzbube hat eine weiße Feder in seinem Flügel,"sagte Simon von Hackburn etwas ärgerlich; „seinem Vaterwird er niemals gleichkommen."
Mittlerweile hatte sich die innere Thüre des Thurmes ge-öffnet, und die Mutter des Freubeuters kam in dem Raumezwischen derselben und dem eisernen Gitter zum Vorschein.Dann kam Willie, indem er ein Frauenzimmer geleitete. Diealte Frau verriegelte das Gitter hinter Beiden und blieb alseine Art Schildwacht ans dem Posten.
„Einer oder Zwei von euch müssen vorwärts treten," sagteder Räuber, „und dieß Mädchen aus meiner Hand heil undgesund empfangen."
Hobbie trat eilig vor, »m seiner Verlobten entgegen zugehen. Earnscliff folgte langsamer, um gegen Verräthcrei aufseiner Hut zu sein. Plötzlich ging Hobbie langsamer mit dertiefsten Niedergeschlagenheit, während der Schritt Earnsclisssdurch ungeduldige Ueberraschung beschleunigt ward. Es warnicht Grace Armstrong, sondern Miß Isabel Vere, deren Be-freiung durch diese Erscheinung der Elliots vor dem Thurmebewirkt worden war.
„Wo ist Grace Armstrong?" rief Hobbie im äußersten Zornund Unwillen aus.