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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Wann verließ er seine Wohnung?" fuhr Earnscliff fort.

Ich weiß nicht," erwiderte die Thvrhüterin.

Wann wird er zurückkehren?" fragte Hobbie.

Davon weiß ich nichts," erwiderte die unerbittliche Wach-ten» der Feste.

«Ist Jemand mit Euch im Thurme?"

Niemand, als ich und mein Kater," sagte das alteWeib.

So öffnet das Thor und laßt uns ein," sagte Earnscliff;ich bin Friedensrichter und suche die Spuren eines Raubesauf."

Der Teufel befalle die Finger, die einen Riegel für euchanfziehen," antwortete die Thürhüterin,die meinigen sollenes nicht. Schämt euch, in solchem Schwarme mit Schwertern,Speeren und Stahlhanben zu kommen, um eine einsam le-bende Wittwc zu schrecken."

Wir kommen nach bestimmten Anzeichen eines Verbrechens.Wir suchen Güter, die in großem Betrage mit Gemalt fort-geführt wurden."

Und ein junges Weib, welches grausam zur Gefangenengemqcht war, und welche zweimal soviel werth ist, als alledie Habe," sagte Hobbie.

Ich warne Euch," fuhr Earnscliff fort,Euer einzigesVerfahren, wodurch Ihr die Unschuld Eures Sohnes erweisenkönnt, besteht darin, daß Ihr uns ruhigen Zugang zur Durch-suchung des Hauses gestattet."

Und was wollt ihr thun, wenn ich nicht die Schlüsselherunter werfe, oder die Riegel nicht fortziehen, oder das ei-serne Gitter einem solchen Gesindel nicht öffnen will?" fragtehöhnisch die alte Dame.

Wir werden mit des Königs Schlüssel die Thür eröffnen