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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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bringen, die er bei ihm hinsichtlich der Urheber seines Un-glücks voranssetzte. Hobbie, obgleich derb nnd plump in sei-ner Rede nnd hihig in seinem Wesen, entbehrte eben so we-nig wie die meisten seiner Landsleute jener Schlauheit, welcheebenfalls einen ihrer Charakterzüge bildet. Nach demjenigen,was er an dem merkwürdigen Abende, an welchem der Zwergzum erstenmal gesehen wurde, bemerkt hatte, so wie auchnach allem Verfahren des geheimnißvollen Wesens seit dieserZeit, begriff er sehr wohl, das; Drohungen und Heftigkeit denmürrischen Eigensinn desselben steigern müßten.Ich will,"dachte er,ihn höflich anreden, wie der alte Dick mir rieth.Obgleich die Leute sagen, das; er mit dem Satan einen Bundgeschlossen hat, so kann er doch kein so eingefleischter Teufelsein, um einen Fall wie den meinigen nicht etwas zu bemit-leiden; auch behaupten ja die Leute, daß er bisweilen Gutesthnt und Barmherzigkeit übt. Ich will meinen Zorn so gutwie ich kann, Niederhalten nnd ihn mit Sammetpfötchen be-rühren; kömmt cs znm Schlimmsten, so brauche ich ihm zu-letzt blos den Kopf umzndrehen."

In dieser verträglichen Stimmung nahte er der Hütte desEinsiedlers.

Der alte Mann saß nicht ans seinem Steine, wo er Ge-hör zu geben pflegte, noch konnte ihn Hobbie in seinem Gar-ten oder in seinen Umzäunungen erblicken.

Er sitzt in seinem Schlupfwinkel," dachte Hobbie,viel-leicht will er mir auswcichen, ich will ihm aber seine Höhleüber seinen Ohren einreißen, wenn ich nicht anders zu ihmkommen kann."

Nachdem er dies Selbstgespräch gehalten hatte, erhob erseine Stimme und rief Elshie in einem so bittenden Tone an,wie seine aufgeregten nnd kämpfenden Gefühle einen solchenDer schwarze Zwerg. 7