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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
81
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er eine Entschuldigung sich den Vorfall folgen, welcher dieMißhclligkeit veranlaßt hatte.Ich will Killbnk nicht recht-fertigen, nnd ich versichere Euch, der Vorfall ist mir ebensounangenehm, wie Euch, ich will Euch aber zwei Ziegen undzwei fette Mutterschafe schicken, Elshie, um die Sache wiederauszugleichen. Ein weiser Mann, wie Ihr, sollte keine Bos-heit gegen ein armes dummes Ding hegen; Ihr seht ja, eineZiege ist wie ein Geschwisterkind mit dem Rehe, drum han-delte das Thier nur nach seiner Natur. Wäre cs ein Lammgewesen, 'so wurde sich mehr darüber sagen lassen. Ihr solltetSchafe halten, Elshie, nnd keine Ziegen, wo so viele Jagd-hunde in der Nähe sind; ich will Euch aber Beides schicken."

Elender," sagte der Einsiedler,Eure Grausamkeit hateines der einzigen lebendigen Geschöpfe vernichtet, welche mitFreundlichkeit ans mich blicken würden!"

Gewiß, es geschah ohne Vorsatz," erwiderte Hobbie; ichhätte aber allerdings an Eure Ziegen denken und die Hundean die Leine binden sollen. Wahrhaftig, ich hätte lieber ge-sehen, daß sie den schönsten Widder in meiner Heerde erwürgthätten. Kommt, Mann, Ihr müßt vergessen und vergeben.Es ärgert mich ebenso, wie Euch, allein ich bin ein Bräuti-gam, nnd das läßt mich an mancherlei Dinge nicht denken.Ich dachte an das Hochzeitessen, oder an einen gnten Theildesselben; daß meine zwei Brüder auf einem Karren um denRider's-Stack drei fette Rehböcke bringen, so schön, wie je-mals auf Dallomlea liefen, wie es im Liede heißt; sie konntendes Morastes halber nicht auf geradem Wege kommen. Ichwürde Euch ein Stück Wildpret schicken, aber Ihr würdet esvielleicht nicht annehmen wollen, denn Killbuck hat das Rehgefangen."

Während dieser langen Rede, womit der gutmüthige Grenz-Dcr schwarze Zwerg. 6