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seid, oder wenn Ihr Mangel leidet, weit entfernt; Eure Lageseht Erich in mancher Hinsicht dem Argwohn des Pöbels ans,welcher zn Handlungen der Rohheit nnr zn sehr geneigt ist.Laßt mich glauben, daß ich das Loos eines menschlichen Wesensverbessert habe! Nehmt solchen Beistand an, den ich Euchdarbieten kann, thnt dies; um meinetwillen, wo nicht um Eurerselbst willen, damit ich, wenn diese Nebel entspringen, welcheEure Prophctengabe vielleicht zn richtig Voraussicht, mich desGedankens erfreuen kann, daß die Stunden meiner glückliche-ren Zeit nicht gänzlich umsonst vergangen sind."
Der alte Mann erwiderte mit gebrochener Stimme undbeinahe ohne sich zur jungen Dame hinznwcnden: „Ja, sosolltest du denken, so solltest du reden, wenn jemals die Redeund die Gedanke» der Menschen Etwas mit einander gemeinhaben! Das ist nicht der Fall — ach! es ist unmöglich unddennoch — wart' einen Augenblick, — rege dich nicht, bis ichheimkehre." Er ging in seinen kleinen Garten und kam miteiner halb anfgeblühtcn Rose zurück; „du ließest mich eineThräne vergießen, die erste, welche mein Augenlid seit vielenJahren benetzte; wegen dieser guten That empfange dies Zeichender Dankbarkeit. Es ist nnr eine gewöhnliche Rose, bewahresie jedoch und trenne dich nicht von ihr. Komm zn mir inder Stunde des Unglücks. Zeige mir jene Rose oder nnr einBlatt von ihr, wäre es auch verwelkt so wie mein Herz. Sollteich mich in meinen heftigsten und wildesten Wnthanfällen ge-gen eine verhaßte Welt befinden, so wird diese Rose dennochsanftere Gedanken in meinen Busen zurückrufen und dem deini-gen vielleicht glücklichere Aussichten gewähren. Aber keine Bot-schaft," rief er mit seiner gewöhnlichen menschenfeindlickenStimmung, „keine Botschaft, keine Zwischenträger! Kommeselbst; das Herz und die Thür, welche gegen jedes irdische