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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
63
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Zwerge aiibot,ich will für meine Wahrsagung bezahlen, alswäre sie einer Prinzessin durch ein Orakel gegeben."

Die Wahrheit," sprach der Wahrsager, kann weder ge-kauft noch verkauft werden." Bei den Worten stieß er dieangebotene Gabe mit mürrischer Verachtung zurück.

Wohlan denn," sagte die Dame,ich will mein Geld be-halten, Herr Elshender, um es auf der Jagd, die ich jetzt vor-habe, zu gebrauchen."

Ihr werdet es brauchen," erwiderte der grobe Zwerg,ohne Geld jagen nur Wenige mit Glück, und noch Wenigerewerden selbst gejagt halt," sagte er zu Miß Vere, als ihreGefährtinnen sich entfernten, chnit Euch habe ich mehr zureden, Ihr besitzt Alles, nach dessen Besitz Eure Gefährtinnensich sehnen, oder hinsichtlich dessen sie wenigstens wünschen,daß man den Besitz bei ihnen voranssetzt Schönheit, Rcich-thnm, hohe» Stand und die Gaben guter Erziehung."

Verzeiht mir, wenn ich jetzt meinen Gefährtinnen folge,Vater; ich bin sowohl gegen Schmeichelei wie Wahrsagenunempfindlich."

Bleibt," fuhr der Zwerg fort, indem er seine Hand anden Zügel ihres Pferdes legte,ich bin kein gewöhnlicherWahrsager und ich bin kein Schmeichler. Von allen Vorthei-len, die ich erwähnte, hat ein jeder sein entsprechendes Uebel unglückliche Liebe, gehinderte Neigung, die Düsterkeit desKlosters oder eine verhaßte Verbindung. Ich, der ich allenMenschen Böses wünsche, kann Euch kein Böses mehr wün-schen, so sehr ist Euer Lebenslauf davon durchkreuzt."

Und wenn es so ist, Vater, so laßt mich den Trost desUnglücks, der mir bereit liegt, genießen, so lange noch Wohl-stand in meiner Gewalt ist. Ihr seid alt, Ihr seid arm;Eure Wohnung liegt von menschlicher Hülfe, wenn Ihr krank