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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Die Erste kreischte »nd hielt die Hand vor die Augen, alssic einen so ungewöhnlichen Gegenstand erblickte; die Zweiterichtete mit einem hysterischen Gekicher, welches ihren Schreckenverbergen sollte, an ihn die Frage, ob er ihr nicht ihr Schick-sal Vorhersagen könne; die Dritte, welche am besten beritten,am besten gekleidet war und auch unzweifelhaft die Schönstevon den Dreien war, kam näher, als wollte sie die Unhöflich-keit ihrer Gefährtinnen ausgleichen. *

Wir haben den rechten Weg verloren, der durch dieseMoräste führt, und unsere Gesellschaft ist ohne uns weiter ge-ritten," sagte die junge Dame-Da wir Euch, Vater, ander Thürc Eures Hauses sitzen sahen, haben wir uns hiehergewandt, um"

Still!" unterbrach sie der Zwerg,noch so jung und schonso listig! Ihr kamt, und Ihr wißt, daß Ihr kamt um Euchüber das Bewußtsein der Jugend, des Neichthnms und derSchönheit zu freuen, indem Ihr sie mit Alter, Armuth undHäßlichkeit vergleicht; es ist eine Beschäftigung, die sich fürdie Tochter Eures Vaters eignet, wie ungleich jedoch demKinde Eurer Mutter!"

Kanntet Ihr denn meine Eltern, und kennt Ihr mich?"

Ja, es ist das erstemal, daß Ihr meinen wachenden Angenbegegnet, ich habe Euch aber i» meinen Träumen gesehen."

In Euren Träumen?"

»In, Isabel Vere, was hast du oder die Deinigen mit mei-nen wachenden Gedanken zu schaffen?"

Eure wachenden Gedanken, Herr," sagte die zweite vonMiß Verc's Gefährtinnen mit einer Art spöttischen Ernstes,sind ohne Zweifel ans die Weisheit gerichtet; die Thorheitkann sich nur in den Augenblicken Eures Schlafes eindrängen."

Ueber die Deinigen," erwiderte der Zwerg, ärgerlicher als