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hexen; man zeigte noch Ringe ans dem Boden, wo weder Goasnoch Haidekrant wuchs, denn der Rasen war durch die sengen-den Hufe der Teufel beim Tanze gleichsam verkalkt.
Einstmals soll diese alte Hexe über das Moor gegangensein und eine Gänseheerde vor sich her getrieben haben, die siemit Vortheil auf einem benachbarten Markte zu verkaufen ge-dachte. Der Teufel nämlich, wie man sehr wohl weiß, ist zwarfreigebig in Mittheilnng seines Vermögens Unheil anzurichten,läßt aber sehr ungroßmüthig seine Verbündeten in solcher Lageleben, daß sie die niedrigsten ländlichen Arbeiten, um nnr lebenzu können, vollbringen müssen. Der Tag war schon weit vor-gerückt und die Möglichkeit einen guten Preis zu erlangen,hing von dem Umstande ab, daß die Hexe zuerst auf den Marktgelangte. Die Gänse waren zuerst in ziemlicher Ordnung ein-hergegangen. Als sie aber auf diesen weiten Gemeindeplatzkamen, der mit Sümpfen und Teichen nach jeder Richtunghin bestreut war, tauchten sie in das Element, worin sic sogerne verweilen. Die Hexe nun ärgerte sich über den Eigen-sinn, womit die Gänse alle ihre Bemühungen, sie zu sammeln,vereitelten; sie erinnerte sich gerade nicht der genauen Be-dingungen des Contraktes, unter denen der Teufel sich zumGehorsam gegen ihre Befehle ans eine gewisse Zeit verpflichtethatte; in dieser Stimmung rief sie: „Satan, wenn sich dochdie Gänse niemals mit mir von diesem Ort rührten!" Kaumwaren diese Worte gesprochen, als eine Metamorphose so plötz-lich wie irgend eine von Ovid, die Hexe und ihre widerspenstigeHeerde in Stein verwandelte; der Engel, dem sie diente, hältbekanntlich streng auf Rechtsformen und benutzte daher eifrigeine Gelegenheit, nm Leib und Seele bei ihr zu Grunde zurichten, indem er ihrem Befehle wörtlich gehorchte. Als sienun dies erkannte und die stattfindende Verwandlung empfand,