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Montrose unterbrach den Bau der Lustschlösser durch dieErklärung, die Dame sei schon gefreit und gewonnen, undwerde sich beinahe sogleich mit seinem Vetter, dem GrafenMenteith, vermählen; man ersuche Mac Aulay, bei der Cere-monie gegenwärtig zu sein, um ihm die hohe Achtung zu er-weisen, welche man dem langjährigen Beschützer der Dameschuldig sei. Mac Aulay nahm aber bei dieser Erklärung einesehr ernste Miene an und richtete seine Gestalt mit der Per-son eines Mannes ans, welcher glaubte, daß man ihn vernach-lässigt habe.
„Ich begreife," sagte er, „daß die gleichförmige gütigeBehandlung, welche die junge Dame so lange Zeit unter mei-nem Dache erfahren hat, etwas mehr bei einer solchen Gele-genheit erheischt, als ein bloßes ceremoniöses Compliment;ich glaube, daß ich ohne Anmaßung erwarten konnte, um Rathgefragt zu werden. Ich wünsche meinem Vetter Menteithviel Glück; Niemand kann ihm mehr Glück wünschen; ichmuß jedoch sagen, daß man sehr hastig in dieser Sache ver-fuhr. Allan's Gefühle gegen die junge Dame sind bekanntgenug, und ich, z. B., sehe keinen Grund, weßhalb man seineüberlegenen Ansprüche auf deren Dankbarkeit beseitigte, ohneauch nur dieselben vorher zu besprechen."
Montrose bemerkte zu wohl, worauf dieß Alles hinwies;er bat Mac Aulay vernünftig zu sein und zu bedenken, daßder Ritter von Ardenvohr wahrscheinlich nicht bewogen wer-den könne, die Hand seiner einzigen Erbin Allan zu übertra-gen, dessen unläugbare ausgezeichneten Eigenschaften mit an-dern gemischt seien, wodurch dieselben in solcher Weise ver-dunkelt würden, daß Alle zitterten, die ihm näher kämen.«
„Mylord," sagte Angus Mac Aulay, „mein Bruder Allanhat, wie Gott uns Alle schuf, sowohl seine Fehler wie Vor-