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sinnig? oder seid ihr von dem Rnhme, den ihr heute gewon-nen habt, berauscht?"
„Die Schuld liegt nicht an mir, wie Euer Excellenz ge-fälligst cinsehen wird," sagte Dalgetty; „ich bin als Imnusdioeius, als lmen lÄm-u'iulo in allen Heeren Europa's bekannt;aber derjenige, welcher einen Mann unter meinem sicherenGeleit berührt" —
„Und derjenige," sagte Allan, zu derselben Zeit re-dend, „welcher den Lauf meiner gerechten Rache zu hindernwagt" —
„Schämt euch, ihr Herren," wiederholte Montrose, „ichhabe anderes Geschäft für euch Beide — Geschäft von tiefererWichtigkeit, als Privathändel, die ihr bei besserer Gelegenheitansmachen könnt. Was Euch, Major Dalgetty, betrifft, soknieet nieder."
„Kniecn soll ich!" erwiderte Dalgetty, „ich habe nicht ge-lernt, diesem Commandoworte zn gehorchen, mit Ausnahmedes Falles, worin man von der Kanzel aus den Befehlgibt. Im schwedischen Kriegsdienste knieet allerdings dieFront, jedoch nur, wenn das Regiment sechs Mann tief aus-gestellt ist."
„Knieet nur nieder," wiederholte Montrose; „knieet niederim Namen König Karls und seines Repräsentanten."
Als Dalgetty mit Widerstreben gehorchte, berührte Mont-rose seine Schulter mit der Fläche des Degens und mit denWorten: „Zur Belohnung des tapferen Dienstes am heutigenTage, und im Namen, sowie mit der Vollmacht unseres Für-sten, König Karls, schlage ich dich znm Ritter; sei tapfer,treu und glücklich. Und jetzt Sir Dngald Dalgetty an EurenDienst. Sammelt so viele Reiter, als ihr könnt, und verfolgtden Feind am Seenfer. Zerstreut nicht Eure Streitkräfte, und