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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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Auf dem rechten Flügel der Campbclls erlangte der Rittervon Ardenvohr einige Bortheile durch militärische Geschicklich-keit und die Stärke seiner Truppen an Zahl. Er hatte denäußersten Flügel seiner Linie in schräger Richtung vorgescho-ben, als die Royalisten zum Angriff vordrangen, so daß sieein Feuer in der Fronte und in der Flanke zugleich anshaltenmußten, wodurch sie, ungeachtet aller Anstrengungen ihresAnführers, in einige Verwirrung kamen. In dem Augenblickgab Sir Dnncan Campbell Befehl zum Vorrücken, und machtesomit unermarteterweise einen Angriff gerade in dem Augen-blick, worin er für den Empfang desselben bereit schien. Einsolcher Wechsel der Umstände ist stets entmnthigend und oftverhängnißvoll. Allein die Unordnung wurde durch das Vor-dringen der irischen Reserve ausgeglichen, deren nachdrücklichesund gut unterhaltenes Feuer den Ritter von Ardenvohr-thigte, seinen Bortheil aufzngcben und sich mit der Zurück-weisung des Feindes zn begnügen. Der Marquis von Mont-rose benützte mittlerweile einige zerstreute Birken und denPnlverdampf des irischen Musketenfeuers, um die Operationzn verbergen, befahl Dalgetty, mit der Reiterei ihm zn folgennnd eine Schwenkung zu machen, so daß sie die rechte Flankeund sogar den Rücken des Feindes erreichte, und ließ seinesechs Trompeter zum Angriff blasen.

Der Klang der Reitereitrompeten nnd der Lärm der gallo-pircnden Pferde brachte ans Argyle's rechten Flügel eine Wir-kung hervor, welche kein anderer Schall hätte erregen können.Die Bergbewohner jener Zeit hegten eine abergläubische Furchtvor Kriegspferden, derjenigen der Peruaner ähnlich, undmachten sich mancherlei Vorstellungen über die Weise, womitdieß Thier zum Kampf abgerichtet wurde. Als sie deßhalbihre Reihen unerwartet durchbrochen und die Gegenstände