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ihre Pfeile in geringer Entfernung vom Feinde, welcher denAngriff mit der entschlossensten Tapferkeit aushielt. Mit Mus-keten besser als ihre Feinde versehen, und außerdem wegenihrer ruhigen Stellung mit größerer Sicherheit zielend, gabendie Truppen Argyle's ein weit wirksameres Feuer, als das-jenige, welches sie empfingen, zurück. Die realistischen Clansstürzten, als sie dicß merkten, in's Handgemenge, und es ge-lang ihnen, an zwei Punkten ihre Feinde in Unordnung zubringen.
Bei regelmäßigen Truppen wäre hicmit der Sieg erfochten iHochländer aber waren Hochländern entgegengesetzt, und dieNatur der Waffen, wie die Behendigkeit im Gebrauch der-selben, war auf beiden Seiten gleich.
Der Kampf war somit ein verzweifelter. Das Krachender Schwerter und Streitäxte, wenn sie einander begegneten,oder auf die Schilde fielen, mischte sich mit dem kurzen, wil-den, aufregenden Gejanchze, womit die Hochländer den Kampf,den Tanz oder überhaupt jede heftige Körperanstrengnng be-gleiten. Viele der einander gegenüberstchenden Feinde warenpersönlich bekannt, und suchten sich mit Zurufen des Hassesoder des edclmüthigeren Wetteifers der Tapferkeit einander zuüberbieten. Keine Partei wollte einen Zoll weichen, währendder Platz der Fallenden (und auf beiden Seiten fielen zahl-reiche Krieger) von Andern eifrig eingenommen ward, welchesich in die gefährliche Front drängten.
Ein Dampf, demjenigen gleich, welcher sich aus einem ko-chenden Kessel erhebt, stieg in die dünne, kalte und frostige Luftempor und schwebte über den Kämpfenden.
So stand das Treffen auf dem rechten Flügel und imCeutrum, ohne daß eine andere Folge, als gegenseitige Ver-wundung und Tödtung sich ergab.