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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Moiitrose theilte sein Heer in drei Corps, um einen wei-teren »nd ausgedehnteren Schrecken zu verbreiten; das einewurde vom Häuptling des Clans Ranalds geführt, das zweiteder Leitung Colkitto's anvertrant, und das dritte stand unterMontrvse's eigenem Befehl. Er konnte somit an drei verschie-denen Pnnktcn in die Grafschaft Argyle eindringen. Die Fluchtder Schäfer von den Bergen hatte zuerst diesen furchtbarenEinbruch den bevölkerten Distrikten verkündet; sobald dieClanslentc anfgeboten waren, wurden sic von einem Feinde,welcher ihren Bewegungen znvorkam, getödtet, entwaffnet »ndzerstreut. Major Dalgctty, welcher mit der wenigen dienst-tauglichen Reiterei des Heeres gegen Jnverary geschickt wurde,leitete die Unternehmung so gewandt, das, er den Marquisbeinahe, wie er sich ausdrückte, inter pocnla gefangen hättendieser Häuptling konnte sich nur vor Tod oder Gefangenschaftdurch eine schnelle Flucht zu Wasser retten. Die Strafe je-doch, welcher Argyle selbst entging, fiel um so schwererans sein Land und seinen Clan, und die Verheerung dieserunglücklichen Fluren, obgleich den Sitten der damaligen Zei-ten und der Hochlande gemäfi, ist oft mit Recht als ein Fle-cken bezeichnet worden, welcher ans den Handlungen und ansdem Charakter Montrvse's hafte.

Argyle war mittlerweile nach Edinburgh geflohen, um seineKlage dem Parlamente vvrzulegcn. Ein beträchtliches Heerwar in der Noth des Augenblicks unter General Baillie, ei-nem geschickten und zuverlässigen presbytcrianischen Offizier,ausgehoben worden, welchem im Oberbefehl der berühmte SirJohn Nrrie beigegeben wurde, ein Glückssoldat wie Dalgctty,welcher schon zweimal während des Bürgerkrieges die Parteigewechselt hatte, und dessen Geschick es war, vor der Beendi-gung desselben noch zum drittenmale ein Ueberläufer zu werden.