Druckschrift 
20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
267
Einzelbild herunterladen
 

267

lischen Fett, und wahrscheinlich auch ein englisches Pferd, oderzwei, hinter euch lassen werdet."

Beide riefen ans, daß sie sich nicht um dasjenige, was siefinden oder zurücklaffen würden, bekümmerten, wenn der Kriegsich nur etwas verändern und die ewigen Hin- und Hermärschein Angns und Aberdeenshire anfhörten, um einen Feind anf-zusnchen, welcher weder fechten, noch weglaufen wolle."

Ist das der Fall," sagte Angns Mac Anlay,so muß ichmeinen Leuten Befehl ertheilen, und auch für den sicherenTransport der Annot Lyle sorgen, denn ein Vordringen indas Land von Mac Cullnm More ist ein weiterer und schlim-merer Marsch, als diese Stutzer der cumbrischen Ritterschaftsich einbilden." Mit den Worten verließ er die Hütte.

Annot Lyle," wiederholte Dalgetty,folgt auch sie demHeere?"

Allerdings," erwiderte Sir Miles Musgrave, indem seinBlick sich leicht von Lord Menteith ans Allan wandte; wirkönnen weder marschiren noch fechten, weder vorrücken nochuns znrückziehen, ohne den Einfluß dieser Prinzessin derHarfe."

Die Prinzessin der breiten Degen und der Tartschen,"verbesserte sein Gefährte,denn die Gemahlin von Montroseselbst könnte nicht höflicher bedient werden; sie hat vier hoch-ländische Mädchen und ebenso viele Burschen ohne Hosen, umihr als Dienerschaft anfzuwarten."

Würdet ihr Herren anders verfahren?" sagte Allan, in-dem er sich plötzlich von dem Hochländer abwandte, mit demer sich unterredete.Würdet ihr ein unschuldiges Mädchenund die Gefährtin eurer Kindheit durch Gewalt oder Hungerumkommen lassen ? Gegenwärtig ist kein Dach ans der Woh-nung meiner Väter unsere Ernten wurden zerstört und