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ihnen »erblindete» Niederländer der Gnade eines gereizten »ndübermächtigen Feindes prcisgeben würden. Derselbe Umstandwird anch die plötzlichen Märsche, die Montrose znr Verstär-kung seines Heeres unternehmen mußte, und den schnellenGlückswechsel erklären, durch den er sich oft znm Rückzug »ordenselben Feinden genöthigt sah, über die er noch vor Kurzemeinen Sieg errungen hatte.
Wegen dieser Ursache, nämlich wegen der Lauheit der nie-derländischen Royalisten und der augenblicklichen Desertionseiner hochländischen Anhänger, war Montrose sogar nach dementscheidenden Siege von Tippermnir außer Stande, einemzweiten Heere die Spitze zu bieten, womit Argyle ihm vomWesten aus eutgcgenrückte. In dieser Noth ersetzte er seinenMangel an Kraft durch Schnelligkeit, rückte plötzlich von Perthnach Dundee, und wandte sich, als diese Stadt ihm die Thvreverschloß, nordwärts nach Aberdeen, wo er erwartete, daß dieGordons und andere Royalisten zu ihm stoßen würden. Alleinder Eifer dieser Herren wurde damals durch ein großes CorpsCovenantcr unter dem Befehle von Lord Bnrleigh, welchesauf 3000 Mann angeschlagen wurde, auf wirksame Weise imZaume gehalten.
Montrose griff kühn dies; Corps an, obgleich er nur dieHälfte an Leuten hatte. Der Kamps ward unter den Mauernder Stadt geliefert, und die entschlossene Tapferkeit von Mout-rose's Anhängern hatte wiederum Erfolg, ungeachtet allerNachtheile.
Es war jedoch das Schicksal dieses Feldherr», daß er stetsden Ruhm, aber selten die Früchte des Sieges erlangte. Erhatte kaum Zeit, sein kleines Heer in Aberdeen ansruhen zulassen, als er auch erkannte, daß die Gordons wegen der an-geführten Gründe, sowie wegen einiger andern, welche ihrem
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