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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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nen Grundsatz der Gerechtigkeit nicht begreifen, nach welchemein Mann ans keiner weitern Ursache den Tod verdient habeirsollte, als weil er nach Hanse znrückkehrte, wenn er bei demHeere nicht länger bleiben wollte. Ein solches Verfahren warstets der Brauch ihrer Väter gewesen. Wenn eine Schlachtvorüber war, so war auch der Feldzug nach ihrer Meinunggeendet; ging sie verloren, so suchten sie Sicherheit in ihrenBergen; wurde sie gewonnen, so kehrten sie dorthin zurück,um ihre Beute in Sicherheit zu bringen; ein andermal muß-ten sie nach Hanse, um nach ihren Heerde» zu sehen, ihre Fel-der zu bestellen, oder ihre Ernten hcimznbringen, ohne welcheihre Familien hätten verhungern müssen. In beiden Fällenwar ihr Kriegsdienst beendet; sie -ließen sich zwar durch dieAussicht neuer Abenteuer und Beute wieder zur Rückkehr un-ter ihre Fahnen bewegen, mittlerweile aber war die Gelegen-heit des Erfolges vorübergegangen und trat später nicht mehrein. Dieser Umstand allein genügt, zu erweisen, daß die Hoch-länder niemals an eine Kriegsfnhrnng in der Absicht bleiben-der Eroberungen gewohnt waren, sondern daß sie allein einenZug in der Hoffnung, augenblicklichen Vortheil zu erlangen,oder einen augenblicklichen Streit zu entscheiden, unternahmen eine Thatsache, womit uns auch sonst genug die Geschichtebekannt macht- Dieser Umstand legt auch die Gründe dar,weßhalb Montrose, ungeachtet seiner glänzenden Erfolge, nie-mals festen Fuß in den Niederlanden fassen konnte, und weß-halb sogar die Edelleute und andere Herren des Niederlandes,welche der royalistischen Sache geneigt waren, ans Mißtrauenund Widerwillen sich einer Armee von so vorübergehenderStärke nnd unregelmäßigem Bestände nicht anschlossen; siemußten stets befürchten, daß die Hochländer sich durch einenRückzug nach ihren Bergen in Sicherheit bringen nnd die mit