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Unter solchen Nachtheile» auf der einen und Vortheilenauf der andern Seite, wovon letztere die Nebcrlcgcnheit derZahl und die Gegenwart von Artillerie und Reiterei wiederausgleichen konnten, lieferte Mvntrose dem Heere des LordElcho eine Schlacht auf der Ebene von Tippermnir. Diepresbyterianischc Geistlichkeit hatte cs an Anstrengungen nichtfehlen lassen, um den Mnth ihrer Anhänger zu erhöhen; Ei-ner derselben, welcher die Truppen am Tage der Schlacht an-rcdete, trug kein Bedenken, denselben zu sagen, daß Gott ih-nen in seinem Namen, wenn er jemals durch seinen Mundgeredet habe, an jenem Tage einen großen und entscheidendenSieg verheiße. Der Besitz der Reiterei nnd Artillerie wurdeebenfalls für eine sichere Bürgschaft des Erfolges gehalten, dadie Neuheit eines damit ausgeführtcn Angriffs bei früherenGelegenheiten große Entmuthignng unter den Hochländernverbreitet hatte. Das Schlachtfeld bestand in einer offenenHeide, und das Terrain gemährte keinem Heere große Vor-theile, mit Ausnahme des Umstandes, daß die Reiterei der Co-venanters mit Wirkung gebraucht werden konnte.
Eine Schlacht, von welcher soviel abhing, wurde niemalsmit größerer Leichtigkeit entschieden. Die Reiterei des Niedcr-landes machte gewissermaßen nur einen Scheinangriff; entwe-der durch das Musketenfeuer in Unordnung gebracht, oderdurch Abneigung gegen den Kriegsdienst der Sache abwendiggemacht, welche bei der höheren Klasse vorgeherrscht habe»soll, machte sie auf die Hochländer durchaus keinen Eindruckund prallte in Unordnung vor deren Reihen zurück, welcheweder Bajonette, noch Piken zu ihrem Schutze besaßen. Mont-rose bemerkte diesen Vortheil und benutzte ihn sogleich; erließ sein ganzes Heer zum Angriff vorrücken, den es auch mitder wilden nnd verzweifelten Tapferkeit ausführte, welche