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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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shirc, von wo aus er die Hauptstadt jener Grafschaft bedrohenkonnte.

Seine Feinde waren zu seinem Empfang nicht unvorberei-tet. Argyle folgte an der Spitze seiner Hochländer den Ir-ländern auf dem Fuße während ihres Marsches von Westennach Osten, und sammelte durch Gewalt, Furcht oder Einflußein Heer, welches beinahe genügte, um Montrose eine Schlachtzu liefern. Auch die Niederlande waren aus Gründen vorbe-reitet, die wir im Beginn dieser Erzählung angegeben haben.Ein Heer von VOOO Mann Infanterie und 6 oder 7000 MannReiterei, welche den Namen die Armee Gottes annahm,war aus Fife, Angus, Perth, Stirling und den angrenzendenGrafschaften zusammengezogen. In früheren Zeiten, oder so-gar noch unter der vorhergehenden Regierung wäre eine weitgeringere Streitmacht genügend gewesen, um die Niederlandegegen einen weit furchtbareren Angriff von Hochländern, alsdenjenigen der unter Montrose versammelten Schaar zu schützen;die Zeiten aber haben sich in dem letzten halben Jahrhundertsehr verändert. Vor dieser Zeit waren die Niederländer mitebenso anhaltenden Kriegen, wie die Bergbewohner, beschäftigt,und unvergleichlich besser disciplinirt und bewaffnet. Die beiden Schotten vorzugsweise beliebte Schlachtordnung glich ei-nigermaßen der macedouischen Phalanx; ihre Infanterie bil-dete einen festen, mit langen Sperren bewaffneten Körper,welcher sogar damals für geharnischte Reiter undurchdringlichwar, mochten dieselben auch noch so gut beritten und mit voll-ständig festen Rüstungen angethau sein. Man kann somit leicht be-greifen, daß ihre Reihen durch den ungeordneten Angriff des hoch-ländischen Fußvolks nicht durchbrochen werden konnten, welchesnur für den Kampf in der Nähe mit Schwertern bewaffnet, mitWurfgeschossen schlecht ausgerüstet und ganz ohne Artillerie war.