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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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konnte jedoch nicht bestimmen, welche Richtung er einschlagenmüsse, nnd begann zn bedenken, das; er durch seine Flucht aus demGefängniß in Jnverary, so verzweifelt die Sache auch erschei-nen mochte, nur den leichtesten Theil einer schweren Aufgabegelöst hatte. Ward er wieder gefangen, so war sein Schicksaljetzt gewiß; die persönliche Mißhandlung, die er einen somächtigen nnd rachsüchtigen Mann hatte erleiden lassen, konntenur durch augenblicklichen Tod gesühnt werden. Während erdiesen unangenehmen Gedanken nachhing, nnd sich mit Ge-sichtszügen nmsah, welche klar genug Unentschlossenheit ans-drückten, fragte ihn plötzlich Ranald Mac Eagh, wohin er seineReise zn richten gedenke.

Gerade diese Frage, ehrlicher Kamerad," antwortete Dal-getty,kann ich Euch nicht beantworten. Wahrlich, Ranald,ich beginne zn glauben, daß wir besser bei dem schwarzen Brodund dem Wasserkrng bis zn Sir Dnncans Ankunft gebliebenwären, welcher seiner Ehre wegen für mich hätte auftretenmüssen."

Sachse," erwiderte Mac Eagh,beklage es nickst, die stin-kende Lust jenes Gefängnisses mit der Frische des Himmelsvertauscht zu haben. Vor Allem bereue nicht, daß du einemSohne des Nebels gedient hast. Folge meiner Leitung, nndich verbürge dir deine Sicherheit mit meinem Kopfe."

Könnt Ihr mich in Sicherheit durch diese Gebirge undzum Heer Montrose's zurückführen?" fragte Dalgetty.

Ich kann es," erwiderte Mac Eagh;es gibt Niemand,dem die Gebirgspässe, die Höhlen, die Thäler, die Dickichteund die Schluchten besser bekannt sind, als den Söhnen desNebels. Während Andere auf den Ebenen an den Seiten derSeen und Ströme einherkriechcn, sind die steilen Schluchten,die unzugänglichen Gebirge, wo die Quellen der Einöde ent-