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des öffentlich verhafteten Kapitäns einigen Verdacht erregtund Untersnchnng veranlaßt haben, indes; die Offiziere undBedienten des Marqnis waren an die gehcimnißvolle Politikihres Herrn gewöhnt, und dachten sich nichts Anderes, alsdaß er einen geheimen Auftrag von ihrem Herrn erhalten habe.In diesem Glauben gaben sie ihm freien Durchgang, nachdemsie die Parole erhalten hatten.
Dalgetty ritt langsam durch die Stadt Jnverary, indemder Räuber ihn als ein Diener zu Fuß dicht an seinem Pferdebegleitete. Als sie an den Galgen voriibcrkamen, blickte deralte Mann auf die Leichname und rang die Hände. DerBlick und die Bewegung währten nur einen Augenblick, spra-chen aber einen unbeschreiblichen Schmerz ans. Ranald faßtesich jedoch sogleich und finsterte im Vorübergehen einer derFrauen etwas zu, welche, wie Rispah, die Tochter Ojah's, da-mit beschäftigt schienen, die Opfer feudaler Ungerechtigkeit znbemachen und zu beklagen. Das Weib fuhr bei seiner Stimmeempor, faßte sich aber sogleich und antwortete mit einer leich-ten Neigung des Hauptes.
Dalgetty setzte seinen Weg außerhalb der Stadt in Unge-wißheit fort, ob er ein Boot in Beschlag nehmen oder miethensolle, um über den See zu setzen, oder ob es besser sei, in dieWälder zn dringen, und sich dort vor der Verfolgung zu ver-bergen. Im ersteren Fall war er augenblicklicher Verfolgungdurch die Galeeren des Marquis ansgesetzt, welche zum Se-geln bereit lagen, indem ihre langen Raaen nach dem Windgerichtet waren; für den Fall war keine Hoffnung vorhanden,in einem gewöhnlichen hochländischen Fischerboote zn entfliehen.Bei letzterer Wahl'war die Aussicht, sich in den wüsten undunbekannten Wildnissen zu ernähren oder zu verbergen, imhöchsten Grade ungewiß. Die Stadt lag jetzt hinter ihm, er