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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Sicherlich, und fertige Pässe, in denen allein der Namecinzntragen nnd dann die Unterzeichnung hinznznfiigen ist.Ich will Euch svgleich dahin begleiten," sagte der Marqnis.

Das märe zuviel Ehre fiir meinesgleichen," meinte Dal-gettyzEure Lordschaft soll unter der Bewachung meinesehrlichen Freundes Ranald Mac Eagh bleiben, erlaubt mir deß-halb, Euch so weit fortzuschleppen, daß er Euch in seinen Kettenerreichen kann ehrlicher Ranald, Ihr seht jetzt, wie dieSachen mit uns stehen, ich bezweifle nicht, daß ich die Mit-tel finden werde, Euch in Freiheit zu setzen. Mittlerweilethut, was Ihr mich thnn seht, haltet Eure Hand so unterder Halskrause ans die Luftröhre dieses hohen und mächtigenFürsten, nnd wenn er sich losreißen oder schreien will, sodrücket nur recht stark; wenn es auch n<1 cloliguinm kommt,Ranald, d. h. wenn er in Ohnmacht fallen sollte, so ist nichtviel daran gelegen, in Betracht, daß er Eurer nnd meinerKehle eine noch gröbere Behandlung zngedackte."

Wenn er reden oder sich losreißen will," sagte Ranald,so stirbt er von meiner Hand."

Das ist recht, Ranald sehr klug gesagt ein zuver-lässiger Freund, welcher einen Wink versteht, ist eine Millionwerth."

Nachdem Dalgetty die Sorge um den Marqnis seinemneuen Verbündeten übertragen hatte, drückte er aus die Feder,wodurch die geheime Thüre sich öffnete, jedoch ohne das ge-ringste Geräusch beim Drehen ans den Angeln, denn letzterewaren sorgfältig geglättet nnd mit Oel eingeschmiert. Ander entgegengesetzten Seite der Thür fanden sich starke Riegelund Eisenstangen, und daneben ein oder zwei Schlüssel, welcheoffenbar zur Ausschließung der Fesseln bestimmt waren. Eineenge durch die Dicke der Schloßmauer anfsteigende Treppe