verbrachte, ohne daß er sich mehr als zwei Worte von jedererinnern konnte.
„In nomine Nomini, wie wir in Marcschal-College sagten,— ssntissimn mstre äe vios, spricht der Spanier, — alleguten Geister loben de» Herrn, spricht der Psalmist in DoctorLuthers Uebersetzung."
„Unterlaßt Eure Beschwörungsformel," sprach die vorhergehörte Stimme; „obgleich ich etwas sonderbar unter Eucherscheine, bin ich, wie ihr, ein sterblicher Mensch, und meinBeistand kann Euch in Eurer jetzigen Noth von Nutzen sein,wenn ihr nickt zu stolz seid, um Rath anznnehmen."
Als der Fremde dieß sagte, schlug er die Klappen einerkleinen Blendlaterne zurück, an deren schwachem Lichte Dal-getty nur unterscheiden konnte, daß der Sprecher, welcher sichso geheimnißvoll ihrer Gesellschaft angeschlossen und in ihrGespräch gemischt hatte, ein großer, in der Livree des Mar-quis gekleideter Mann mar. Seinen ersten Blick richtete erauf dessen Füße, er sah aber weder Bocksfuß, womit die schot-tische Sage den Teufel ansschmückt, noch den Pferdehuf, wo-durch sich derselbe in Deutschland auszeichnet. Seine ersteFrage ging dahin, wie der Fremde unter sie gekommen sei.
„Denn," sagte er, „das Knarren der verrosteten Riegelhätte bei der Eröffnung der Thüre gehört werden müssen, updwärt Ihr durch's Schlüsselloch gekommen, Herr, so seid Ihrnicht geeignet, in ein Regiment lebendiger Menschen Euch an-werben zu lassen, Ihr möchtet dabei ein Gesicht schneiden, wieIhr wollt."
„Ich bewahre mein Geheimniß," erwiderte der Fremde, „bisihr die Enthüllung dadurch verdient habt, daß ihr mir einigeder eurigen mittheilt. Vielleicht lasse ich mich bewegen, euchdort herauszulassen, wo ich hereingekommen bin."