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wickelte er sich in seinen Mantel, setzte sich in eine Ecke desGefängnisses, wo er sich auf jeder Seite anlehnen konnte(denn er war immer ein Bewunderer von Lehnstühlen, wie erbemerkte, von seiner frühesten Jugend an gewesen), und be-gann dann seinen Mitgefangenen auszufragcn.
„Mein ehrlicher Freund," sagte er, „da wir jetzt Kamera-den für Tisch und Bett geworden sind, so müssen wir uns bes-ser mit einander bekannt machen. Ich bin Dngald Dalgettyvon Drumthwacket n. s. w., Major in einem Regiment loyalerIrländer und außerordentlicher Gesandter eines hohen undmächtigen Lords, James, Grafen von Montrose — bitte, sagtmir jetzt Euren Namen."
„Es kann Euch wenig daran gelegen sein, denselben zuerfahren," erwiderte sein schweigsamerer Gefährte.
„Darüber laßt mich urtheilen," erwiderte der Soldat.
„Wohlan denn, Ranald Mac Eagh ist mein Name, d. h.Ranald, Sohn des Nebels."
„Sohn des Nebels!" rief Dalgetty aus, „Sohn gänzlicherFinsterniß, sage ich; aber Ranald, da Ihr nun einmal so heißt,wie seid Ihr dem Profoß in die Hände gefallen? d. h. wasznm, Teufel hat Euch hieher gebracht?"
„Mein Unglück und mein Verbrechen," erwiderte Ranald;kennt Ihr den Ritter von Ardenvohr?"
„Ich kenne diesen shrenwcrthen Herrn," erwiderte Dal-getty.
„Wißt Ihr, wo er jetzt ist?" fragte Ranald auf's Neue.
„Er hält heute in Ardenvohr ein Fasten," erwiderte derGesandte, „damit er morgen sich in Jnverary um so gütlicherthun kann; wenn er letzteren Zweck zufällig nicht ausführenkonnte, so wird die Dauer meines menschlichen Kriegsdienstesetwas unsicher."
Sage von Montrvse.
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