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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Brod und Wasser einmal des Tages," erwiderte dieStimme.

Bitte, Freund, laßt mich Euer Brod kosten," sagte Dal-getty,ich hoffe, wir werden gute Kameraden sein, so langewir in diesem verfluchten Loche zusammen wohnen."

Das Brod und der Wafferkrng," erwiderte der andereGefangene,steht zwei Schritte rechts von Euch in der Ecke,nehmt es und seid willkommen; mit irdischer Nahrung habeich beinahe nichts mehr zu schaffen."

Dalgetty wartete keine zweite Einladung ab, sonder» holtesich tappend seinen Proviant und begann das harte, schwarzeHaferbrod mit eben der Herzlichkeit zu kauen, mit welcherwir ihn seine Rolle bei besseren Gerichten spielen sahen.

Dies; Brod," sagte er murmelnd mit vollem Mundesistnicht sehr schmackhaft; dennoch ist es nicht viel schlechter, alsdasjenige, welches wir bei der berühmten Belagerung vonWerben aßen, wo der tapfere Gnstavus alle Anstrengungendes berühmten Lilly vereitelte, jenes furchtbaren alten Feld-herrn, welcker zwei Könige ans dem Felde geschlagen hatte nämlich Friedrich von Böhmen und Christian von Däne-mark. Und in Betreff dieses Wassers, welches gerade nichtzum besten gehört, trinke ich damit auf Eure schnelle Befrei-ung, Kamerad, vergesse aber dabei nicht meine eigene, undwünsche andächtig, es wäre Rheinwein oder brausendes Lübe-ker Bier, wenn auch zu keinem andern Zweck, als zu EhrenEurer vorher ausgebrachten Gesundheit."

Während Dalgetty's Laune ihn in dieser Weise tröstete,bewegten sich seine Zähne ebenso schnell, als seine Zunge, under war bald mit dem Proviant fertig, den das Wohlwollenoder die Gleichgültigkeit seines Unglücksgefährten seiner Ge-fräßigkeit überlassen hatte. Als diese Arbeit vorüber war,