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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Herren und Offizieren gefüllt, die ebenfalls in Diensten desMarquis zu stehen schienen ; endlich war Letzterer in seinemEmpfangzimmer von einem Hofe vornehmer Herren umgeben,welcher seine hohe Wichtigkeit bezeugte.

Dies; Zimmer, dessen Flügelthüren sich zur Aufnahme desKapitän Dalgetty öffneten, war ein länger, mit Tapeten undFamilienporträts ansgeschmücktcr Raum, mit einer gewölbtenhölzernen Decke; letztere war durch Schnitzwcrk verziert, in-dem die äußersten Vorragungen der Balken prächtige Bildwerkeund reichliche Vergoldungen trugen. Der Raum wurde durchlange, lanzettförmige, gothische Fenster erleuchtet, welche, vonsteinernen Schäften getheilt, Scheiben von gemaltem Glaseenthielten, auf welchem die gebrochenen Sonnenstrahlen durchEberköpfe, Galeeren, Commandostäbe, Schwerter, Wappen desmächtigen Hauses Argyle, und Sinnbilder der hohen Erbäm-ter des Justiziars von Schottland und des königlichen Haus-hofmeisters schimmerten Erzämter, die lange Zeit im Besitzdes Hanfes Argyle gewesen waren. Am oberen Ende diesesprächtigen Raumes stand der Marqnis selbst, der Mittelpunkteines glänzenden Kreises von reichgekleidetcn Herren des Hoch-nnd Niederlandes, unter denen man zwei oder drei Geistlichebemerkte, die vielleicht nur eingeladcn waren, um Zeugen desEifers seiner Lordschaft für den Covenant zu sein.

Der Marqnis selbst war nach der Mode jener Zeit geklei-det, welche van Dyk so oft gemalt hat; sein Anzug war aberdunkel und gleichförmig, und eher kostbar als prächtig. Seinedunkle Gesichtsfarbe, seine gewölbte Stirn und sein gesenkterBlick gaben ihm das Aeußcrc eines Mannes, welcher sich oftmit der Erwägung wichtiger Angelegenheiten beschäftigt unddurch Gewohnheit einen geheimnißvollen Ernst angenommenhat, den er auch bei Gelegenheiten nicht ablegen kann, in