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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Speisen eines Grobians sättigen nicht den Hnnger; wenn ichDarnlinvarach wieder besuche, so werde ich ein nacktes Schwertin der einen Hand und einen Fenerbrand in der andern halten."

Und wenn Ihr so kommt," sagte Angus,so gebe ichEuch mein Wort, Euch nach Gebühr zu empfangen, undwenn Ihr auch fünfhundert Campbetts hinter Euch her brächtet:ich werde Euch und ihnen solche Bewirthung geben, daß IhrEuch nicht wieder über die Gastfreundschaft von Darnlinvarachbeklagen könnt."

Leute, denen man droht," erwiderte Sir Dnncan,habenein langes Leben; Eure Neigung zu Aufschneidereien, Guts-herr von Mac Anlay, ist zu bekannt, als daß Männer vonEhre auf Euer Prahlen achten sollten. Euch Mylord undAllan, die ihr die Stelle meines groben Wirthes vertretenhabt, danke ich, und Ihr, schönes Mädchen," er wandte sichan Annot Lyle,nehmt dieß kleine Angedenken dafür, daß Ihreine Quelle mir erschlossen habt, welche so manches Jahrvertrocknet war." Mit den Worten verließ er das Gemachund befahl seine Diener herbeizurufen. Angus Mac Aulay,sowohl verlegen wie zornig über den Vorwurf des Mangelsan Gastfreundschaft, worin die größte Beschimpfung bestand,die man einem Hochländer anthun konnte, begleitete Sir Dun-can nicht in den Hof. Dort bestieg derselbe sein bereitgehal-tenes Pferd, seine sechs Diener saßen auf und der Reitcrzugverließ das Schloß, auch von dem cdeln Kapitän Dalgettybegleitet, der auf ihn gewartet hatte, indem er Gustavus zumKriegsdienst bereit hielt, obgleich er den Sattelgurt nichteher schnallte und anfsaß, als bis Sir Dnncan zum Vor-schein kam.

Die Reise war lang und mühsam, jedoch ohne jene äußer-sten Entbehrungen, die der Gutsherr von Mac Aulay vorher-