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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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auf das Gemiith des Sir Duncan Campbell machte, als mancs nach seinem Charakter und Alter hätte voraussehen sollen.Er wußte wohl, daß die Hochländer jener Zeit weit größereEmpfänglichkeit für Gesang und Erzählung besaßen, als mandamals bei ihren niederländischen Nackbarn vvrfand; alleinsogar dieser Umstand rechtfertigte kaum nach seiner Meinungdie Verlegenheit, womit der alte Mann seine Angen von derSängerin abwandte, als wolle er ihnen nicht gestatten, aufeinem so anziehenden Gegenstände zu ruhen; noch weniger ließsich erwarten, daß sein Antlitz, welches stolz den Ernst desVerstandes und die strenge Gewohnheit des Beschleus ans-driicktc, bei einem so unbedeutenden Umstand eine solche Auf-regung erwies. Als die Stirn des Häuptlings sich verfinsterte,ließ er seine großen und rauhen Augenbrauen, bis sie beinaheseinen Blick verbargen, sinken, während ans den Augenlidernetwas wie eine Thräne erglänzte. Er blieb eine oder zweiMinuten schweigend in derselben Stellung, nachdem die letzteNote verklungen war. Alsdann erhob er sein Haupt, schauteauf Annot Lyle, als hege er die Absicht mit ihr zu reden,änderte aber plötzlich seine Absicht, und stand im Begriff,Allan anznreden, als die Thür eröffnet wurde, und der Herrdes Schlosses eintrat.