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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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auf ihre Wichtigkeit und Herausforderung zu erkennen waren,schwelleten, blähcten und druckten sie ihre kreischenden Instru-mente, wobei Jeder seine Lieblingsmelodie mit solchem Getösespielte, daß ein italienischer Musiker, wenn ein solcher inner-halb der Entfernung von zehn Meilen begraben lag, von denTobten hätte anferstehen müssen, um dieser grauenhaften Musikzu entfliehen.

Die Häuptlinge waren mittlerweile in der großen Halledes Schlosses zur Berathung versammelt. Unter diesen befan-den sich Personen vvn größter Bedeutung im Hochlande; einigewaren durch Eifer für die königliche Sache, und viele durchdie Abneigung gegen die harte und allgemeine Herrschaft her-beigeführt, welche der Marquis von Argylc, seitdem er sichzu solchem Einfluß im Staate erhoben hatte, über seine hoch-ländischen Nachbarn übte.

Dieser Staatsmann besaß zwar viele Fähigkeiten und großeMacht, dagegen aber auch mehrere Charakterfehler, welche ihnbei den hochländischen Häuptlingen unbeliebt machten. SeineAndacht war von finsterer und fanatischer Art; sein Ehrgeizschien unersättlich, und untergeordnete Häuptlinge beklagtensich über seinen Mangel an Freigebigkeit. Dazu kam, daßman ihn, oder Gillespie Grnmack, d. h. den schielenden Miß-gestalteten (wie man ihn nach dem Schielen seiner Augen miteinem persönlichen Namen in den Hochlanden bezeichnete, woTitel des Ranges unbekannt sind), für einen bessern Mann imKabinet als im Felde hielt, obgleich er ein Hochländer undaus einer Familie entsprossen war, welche früher und späterden Ruhm der Tapferkeit stets besessen hat. Er und seinStamm waren hauptsächlich den Mac Donald's und Mac Lcan'sverhaßt, zwei zahlreichen Geschlechtern, welche zwar durchalte Fehden einander feindlich waren, aber in einem einge-

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