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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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saurer Milch gefüllten Kruges tief versenkt hatte, war er derMeinung^ es sei Schade, ihn in einer so lobenswerthe» Be-schäftigung zu stören, und wollte sich ohne weitere Ceremo-nien zu Bette legen.

Gleich darauf traten die zwei Diener des Lord Menteithin den Saal. Der gute Kapitän, welcher jetzt mit Speisenund Getränken etwas beladen war, begann das Abschnallenseiner Rüstung etwas schwierig zu finden, und redete Ander-son mit folgenden Worten an, die durch einiges leichte Aus-stößen unterbrochen wurden.Anderson, mein guter Freund,Ihr könnt in der Schrift lesen, daß derjenige, welcher seineRüstung ablegt, sich nicht rühmen darf, wie derjenige, welchersie anlegt ich glaube, das ist nicht die rechte Losung, dieeinfache Wahrheit aber ist, daß ich wahrscheinlich in meinemHarnisch schlafen werde, wie mancher ehrliche Kerl, der nie-mals erwachte, wenn Ihr mir nicht diese Schnalle aufmacht.«

Nehmt ihm die Rüstung ab, Sibbald," sagte Andersonzum andern Diener.

Bei St. Andreas!" rief der Kapitän ans, indem er sichmit großem Erstaunen umwandte;ein gemeiner Kerl, mit4 Pfd. jährlich und einem Livreerock besoldet, hält sich für zugut, um dem Rittmeister Dngald Dalgetty von Drumthwacketzu dienen, welcher Ikumaniora in Mareschal-College zu Aber-deen ftndirt und der Hälfte aller europäischen Fürsten ge-dient hat!«

Kapitän Dalgetty,« sagte Lord Menteith, dem das Looseines Vermittlers während des ganzen Abends anheimfiel,habt die Güte, zu beachten, daß Anderson mir allein auf-wartet, ich werde jedoch mit vielem Vergnügen Sibbald helfen,^ um Euren Harnisch abznschnallen."

Zu viel Mühe für Euch, Mylord," sagte Dalgetty;den-