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wie die Adlerfeder ans der Muhe und das Selbstvertrauen inseinem Benehmen eine Person von höherem Range ankündig-ten. Er ging langsam an den Tisch, und gab Lord Menteithkeine Antwort, als dieser ihn mit dem Namen Allan anre-dete und nach seinem Befinden sich erkundigte.
„Ihr müßt jeht nicht mit ihm reden," flüsterte der alteDiener.
Der große Hochländer sank auf den leeren Sessel, welcherdem Feuer zunächst stand, heftete seine Blicke auf die glühen-den Kohlen und den großen Torfhanfen, und schien vollkom-men in Zerstreuung versunken. Seine dunklen Augen undwilden, leidenschaftlichen Züge boten den Ausdruck eines Man-nes, welcher mit den Gegenständen seines eigenen Nachden-kens lebhaft beschäftigt ist, und äußeren Gegenständen wenigAufmerksamkeit erweist. Ein Gesichtszug, welcher finstereStrenge verkündet — vielleicht das Ergebniß eines beschau-lichen und einsamen Lebens — hätte bei einem Niederländerreligiösen Fanatismus andeuten können; die Hochländer littenaber in jenen Zeiten nur sehr selten an dieser Geisteskrank-heit, welche in den schottischen Niederlanden, so wie in Eng-land, damals so allgemein war. Die Hochländer hatten ohne-dem ihren besondern Aberglauben, welcher den Geist mitmanchfachcn und lebhaft eindringenden Phantasiegebilden ebenso vollkommen verfinsterte, wie dicß durch den Puritanismusbei ihren Nachbarn geschah.
„Eurer Lordschaft Gnaden," sagte der hochländische Die-ner, indem er sich dicht neben Lord Menteith stellte und sehrleise sprach, „Eure Lordschaft muß jetzt nicht mit Allan spre-chen, denn die Wolke ruht auf seiner Seele."
Lord Menteith nickte und bekümmerte sich nicht weiter umden finstern Gebirgsbewohner.
Sage vo» Montrvse. 5