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bei guter Laune erhalten, wenn mau ihnen gestattet, Vieh zustehlen; was die Irländer betrifft, so kann Eure Lordschaftund Eure edlen Genossen dieselben nach dem in solchen Fällenüblichen Kriegsgebranche zahlen und ihnen so selten und sowenig wie möglich an Geld geben, je nachdem cs Eurem Be-lieben oder Eurer Bequemlichkeit gemäß ist. Dieselbe Ver-fahrnngsweise eignet sich aber nicht für einen Cavalier, wieich es bin, welcher seine Pferde, Bedienten, Waffen und Aus-rüstung erhalten muß und auf eigene Kosten weder Kriegführen kann noch will."
Anderson, der Bediente, welcher vorher geredet hatte,wandte sich jetzt acbtnngsvvll an seinen Herrn mit den Wor-ten: „Ich glaube, Mylord, daß ich, wenn Eure Lordschaft esgestattet, Einiges Vorbringen kann, um Kapitän Dalgetty'szweiten Einwnrf zu beseitigen. Er fragt uns, wo wir unfernSold hernchmen wollen; nun sind nach meiner demüthigenAnsicht uns dieselben Hülfsmittcl wie den Covenantcrs eröff-net. Sie bestenren das Land nach Belieben und verschwendendie Güter der Königlichen; wären mir nur einmal in denNiederlanden mit den Hochländern und Irländern als Rück-halt und mit den Degen in unfern Händen, so könnten wirmanchen fetten Verräther finden, dessen schleckt erworbenerReichthnm unsere Militärkasse füllen und unsere Soldaten be-friedigen wird. Außerdem werden Konfiskationen uns in Mengeznfallen. Wenn nun der König Schenkungen verwirkter Län-dereien jedem kühnen Cavalier gibt, welcher sich seiner Fahneanschließt, so wird er zugleich seine Freunde belohnen und seineFeinde bestrafen. Kurzum, wer diesen rnndköpfigen Hundensich anschließt, kann einigen elenden Sold bekommen; wer un-serer Fahne sich anschlicßt, hat die Aussickt, Ritter, Lord oderGraf zu werden, wenn das Glück ihm günstig ist."