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bekannten Freunden bliebe, als daß er weiter ginge und dabeischlechter weg käme.
Er ließ sich deßhalb zn Gandercleugh zur großen Zufrie-denheit aller Einwohner, wie wir schon sagten, nieder undwurde denselben in Bezug auf militärische Kunde, sowie aufgeschickte Erklärung der Zeitungen und Bulletins wirklich zumOrakel, welches alle kriegerischen Begebenheiten, vergangene,gegenwärtige oder zukünftige, ihnen erklärte.
Allerdings zeigte der Sergeant einige Widersprüchein seiner Denkungsweise. Er war ein standhafter Jakobit,denn sein Vater und seine vier Oheime waren im Jahre 1745zn Felde gezogen; andererseits aber war er ein nicht wenigerstandhafter Anhänger des Königs Georg, in dessen Dienst ersein kleines Vermögen erworben und drei Brüder verlorenhatte; so daß man gleicherweise in Gefahr gerieth, ihm zumißfallen, wenn man den Prinzen Karl den Prätendentennannte, oder wenn man durch irgend eine Aenßerung dieWürde des Königs Georg hernntersehte.
Fernerhin läßt sich nicht längnen, daß der Sergeant anden Tagen, wo er seine Einkünfte bezog, im Gasthanse zumWallace des Abends länger sitzen blieb, wie es nicht allein derstrengen Mäßigkeit, sondern auch seinem weltlichen Interessewiderstrebte. Bei solchen Gelegenheiten gelang es bisweilenseinen Zechgenosscn, ihm mit dem Absingen jakobitifcher Lieder,oder durch Becher, welche auf den Untergang Bonaparte's unddie Gesundheit des Herzogs von Wellington geleert wurden,so lange zn schmeicheln, bis der Sergeant nicht allein dieganze Rechnung bezahlte, sondern auch gelegentlich verleitetwurde, kleine Summen seinen eigennützigen Gesellschafternanszuleihen. Wenn aber solche Brandungen, wie er sie nannte,vorüber waren, und sein Temperament sich abgekühlt hatte.