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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
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Felsen umringtes und von einem Gebirgsstrome des Nordensdurchflossenes Thal. Dies; war noch nicht das Schlimmste.Die Feuer waren auf drcisiig Herden erloschen; von der Hütteseiner Väter konnte er nur wenig rohe Steine erkennen; diegalische Sprache war beinahe verschwunden; das alte Geschlecht,von dem er abzustammen sich rühmte, hatte eine Zuflucht jen-seits des atlantischen Meeres gefunden. Ein Pächter aus demSüden, drei Schäfer mit grauen Mänteln und sechs Hundebewohnten ausschließlich das Thal, welches in seiner Jugendan 200 Einwohner in Zufriedenheit, wenn auch nicht in Ueber-fluß, ernährt hatte.

Im Hanse des neuen Pächters fand jedoch Sergeant MacAlpin eine unerwartete Quelle des Vergnügens und ein Mit-tel, seine verwandtschaftliche Zuneigung wieder neu zu beleben.Seine Schwester Janet hatte glücklicherweise eine so starkeUeberzeugung von der einstigen Rückkehr ihres Bruders gehegt,daß sie sich weigerte, ihre Verwandten bei der Auswanderungzu begleiten. Sie hatte sogar, obgleich nicht ohne ein Gefühlder Erniedrigung, ihre Einwilligung in den Dienst des sicheindrängenden Niederländers gegeben, welcher, wenn auch einSachse, wie sie sagte, ihr ein gütiger Herr gewesen war.Diese unerwartete Begegnung mit seiner Schwester schien alledie Täuschungen zu heilen, deren Erdnldung jetzt das Schick-sal des Sergeanten war. Er hörte jedoch nicht ohne manchewiderstrebende Thräne die Erzählung von der Auswanderungseiner Verwandten, wie sie nur ein Weib aus den Hochlandenihm berichten konnte.

Sie erzählte weitläufig die verschiedenen Anerbietungeneines höheren Pachtzinses, durch dessen Entrichtung sie sämmt-lich zum niedrigsten Grad der Armuth hätten gelangen müssen,die sie aber zufrieden erduldet hätten, wenn sie nur die Er-