Einleitung.
Der Sergeant More Mac Alpin war während seines Auf-enthaltes unter uns einer der geachtetsten Einwohner vonGanderclengh. Niemand dachte daran, ihm seinen Anspruchans den großen ledernen Lehnstuhl am behaglichsten Platzebeim Kamine im Wirthszimmer des Gasthofes zum Wallacean einem Sonnabend streitig zu machen. Nicht weniger wurdeunser Küster John Duisward es für eine unerlaubte Keckheitgehalten haben, hätte sich Jemand in dem Winkel des Kir-chenstuhleö linker Hand und zunächst der Kanzel eindrängenwollen, wo der Sergeant sich am Sonntage regelmäßig nie-dersetzte. Dort saß er in seiner blauen Jnvaliden-Uniform,welche mit der gewissenhaftesten Pünktlichkeit ansgebürstet war.Zwei Verdienst-Medaillen im Knopfloche, sowie der leere Aer-mel, welchen der rechte Arm hätte ausfüllen sollen, bezeugtenseinen harten und ehrenwerthen Kriegsdienst. Sein von Wet-ter gebräuntes Gesicht, sein graues, in einen dünnen Zopfnach der militärischen Mode früherer Jahre gebundenes Haar,und die Wendung seines Kopfes ein wenig nach oben, um dieStimme des Geistlichen desto besser zu vernehmen — Allesdies; waren Zeichen seines Standes und seiner Altersschwächen.Neben ihm saß seine Schwester Janet, eine kleine und nettealte Frau mit dem hochländischen um den Kopf gewundenenTuche und dem gewürfelten Mantel ihres Stammes, welche
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