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aber stattfand, ließ Montrose die Beiden verhafte», angeblichans die Vorstellung und den Rath Kilponts hin. Da Mont-rose die üblen Folgen einer solchen Fehde in einem so gefähr-lichen Zeitpunkte erkannte, so bewirkte er zwischen Beideneine Art Aussöhnung, und zwang sie, sich in seiner Gegen-wart die Hände zu geben; dabei soll Ardvoirlich, ein Mannvon großer Körpcrstärke, die Hand Mac Donalds so gewaltiggedrückt haben, daß das Blut ans dessen Fingern spritzte. Ard-voirlicb war aber keineswegs versöhnt.
„Wenige Tage nach der Schlacht von Tippermuir, als Mont-rose mit seinem Heere in Collace lagerte, ward ihm und seinenOffizieren ein Banqnet zu Ehren des Sieges gegeben, undKilpont so wie Ardvoirlich nahmen daran Theil. Als sie inihre Quartiere znrückkehrten, machte Ardvoirlich, welcher nochüber seinen Zank mit Mac Donald brütete und durch Weinerhitzt war, dem Lord Kilpont Borwürfe über sein Verfah-ren, wodurch er ihm hinderlich gewesen sei, sich Recht zu ver-schaffen; er schmähte zugleich auf Montrose, daß derselbe ihmnicht gestattet habe, eine genügende Genngthunng zu er-langen.
„Kilpont vertheidigte natürlich sein eigenes Verfahren unddas seines Verwandten Montrose, bis der Streit heftig wurde;als nun derselbe durch den Zustand Beider in Gewaltthätig-keiten leicht überging, stieß Ardvoirlich mit seinem Dolche denLord Kilpont nieder. Er floh sogleich, und entging unter demSchutz eines dichten Nebels der Verfolgung, indem er seinenSohn Henry, welcher eine tödtliche Wunde bei Tippermuirerhalten hatte, auf dem Sterbelager zurückliefi.
„Seine Anhänger zogen sich sogleich ans Montrose's Heerzurück, und es blieb ihm nichts Anderes übrig, als daß ersich der entgegengesetzten Partei in die Arme warf, die ihn