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ich mehreres der Art hatte, so zog ich mich an und ritt in'sHauptquartier. Bei meiner Wiederkehr hörte ich nichts Neuesvon meinen Strümpfen. Die Nacht ging ich zu Bett, undam nächsten Morgen war es mir wieder so ergangen; mirfehlten drei Strumpfe für ein Bein; die anderen drei warenso unversehrt wie am Tage zuvor. Jetzt wurde genauer nach-gesucht, aber wieder ohne Erfolg. Ich hatte noch ein Paarganzer Strümpfe und ein Paar Kamaschen, größer wie dieersteren. Diese zog ich an. Am dritten Morgen fand ichdieselbe Behandlung, denn nur die Strümpfe von einem Beinwaren mir gelassen. Jetzt dachte ich eben so, wie meine Die-ner, daß die Ratten mir die Strümpfe in so ungleicher Weisegestohlen hätten. Die Frau des Hauses wußte es wohl, wolltees mir aber nicht sagen. Als nun das Zimmer, ein niedri-ger Raum, mit Lichtern genau durchsucht wurde, sah man dieSpitze meiner großen Kamasche aus einem Loch hcrvorra-gen, wo die Ratten das Uebrige hineingezogen hatten. Ichging heraus, und befahl, die Bretter des Fußbodens in dieHöhe zu heben, um zu sehen, was die Ratten mit meinenStrümpfen angefangen hätten. Die Hausfrau schickte einenihrer Bedienten, um dabei gegenwärtig zu sein, denn sie wußtewohl, daß dieß sie anging. Als nun ein Brett etwas geöff-net war, steckte ein Sohn von mir die Hand hinein, und zog24 Goldstücke und einen Thaler heraus. Der Bediente desHauses behauptete, das Geld gehöre seiner Gebieterin. Alsnun der Knabe mir das Gold gebracht hatte, ging ich so-gleich zum Zimmer der Hausfrau und sagte ihr, daß dasGold wahrscheinlich mir gehöre, denn da Lambert in demHause einquartirt gewesen sei, so hätten einige seiner Bedien-ten wahrscheinlich das Gold versteckt; könnte sie mir darlegcn,daß es ihr gehöre, so würde ich es ihr sogleich geben. Die