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4 (1853)
Seite
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so

nunft, bic ihm immer fagte: ©S ifi im gtbifeßen nichts blcibcnb,mache bic$ ju jeber ©taube auf jeben SBcrlnfl bereit. SDaS©chicffal fam »on ©ott, btc Scibenfchaft ans bem herjen beSSWcnft^en-

Sa nun gebermann bie Hebet beS SebenS anberS betrachtet;ba bem ©inen feßr gleichgültig fein fann, was beut Slnbcrn un»erträglich fällt; ba, was bau ©inen ein großes Unglücf, beutSlnbcrn re«ht gut unb^lich feheint: fo iji eigentlich fein Hebelin ber Sffielt, als basjenige ©chicffal, was mir fclbfi ju einemUebel machen. Ober nenne mir ein ©chicffal, »on welchem alleSTOenfchcn, jung unb alt, reich unb arm, umoiffcnb unb weife,cinmüthig behaupten, eS fei baS größte Hebel! ©clbftber 2:ob ifi nicht baS größte, benn wie SStelc wählen ihn frei*willig, um einer ©d)anbe 511 entfliehen! ©elbft bie ©chanbe ifinicht baS größte Hebel, benn wie SBiclc taffen ftch bicfclbe ge*fallen, wenn fte nur nicht arm fein miiffen! ©clbfi bie Slrmuthifi nicht baS größte Hebet, wcil2aufcnbe fte »orjiehen, fiatt mit©efaßr ihrer ©cfunbhcit größeres 33ermögcn ju erwerben, ©elbfiSBerlufi ber ©cfunbhcit ifi nicht baS größte Hebel, weil fKittio*neu Sßfenfchen btefclbc oft fiir baS StichtSwürbigfie attfS ©piclfefjen.

gragfi bu in ber SBclt umher, welches beim baS größte allerHebel fei, ober baS, was gebermann für Unglücf halte: fowirft bu eben fo öerfchiebcne Slntwortcn empfahen, als wenn bufragtefi, was geber für fein größtes ©lücf hatten werbe.

^Daraus bürfen wir mit ©ewißheit fehließen, baß bie ©eßief*fale, welche ©ott feitbct, an fiep alle gleich ftnb; aber bie iDien*fihcn ftnb ftch etnanber nicht gleich, welche baS ©chicffal cm*pfangen. 28aS ©ott tßut, bas ifi woßlgcthan; aber ber ÜOTenfchfügt baS Hebel erfl hittju. Sticht oon außen fomrnt baS Unglücfüber unb; fonbern aus unfernt gnnern geht baS ©lenb beS SebenS