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herbor übet bie Stuficnmclt. ©ie SBelt bleibt mit ihren (5Jefe$eitunb ©rbtutngcn immer biefelbe, aber ber Sterbliche beurtheilt fieberfchteben, unb trägt erff feine 9toth unb £lunt in biefelbe hinein.
geh erfenne, o (Sterblicher, au« beinen Klagen über baö Sehen,nicht, wie baö Sehen in biefer 3Mt fei, fonbern mer bit bijf.©ie SBelt ifl betn ©htegcl. SBie bu fte anftehfl, fo biftbu 1 3n allen ©entern über bn3 Hebel fprichfi bu beine eigeneSlnftnge aus.
©ie SBelt ifi bein ©Siegel! ©a3 jfinb tänbelt fumtiterlos.De3 SSinterö grofl unb Schnee bringt ihm fo »iel Vergnügen,alö be3 grühlfngS Slumeitpracht. SSit leichtem ©inn geht e3bergejiltch über ba$ Slngenelnne wie über ba3 Unangenehme hin.@3 betrachtet utib bel;anbclt ba3 Sehen in feinet Unfdmlb unbUnmiffenhett, töte ber SBcife unb ©hrifi aus ©runbfa^en thut.SSeibe, ber SBcife unb baSÄinb, hängen UmHers an nidjtä 33er=gänglicheS; bu3 Äinb, meil e3 noch feine ©emofmheiten I; nt; jener,mctl er leine unauflöslichen ©emohnheiten mill.' ©arunt fprach©hri|tu3 »oü tiefen ©imic3; wenn ihr nicht toerbef mte bie $inb=lein, fo merbet ihr nicht jum Himmelreich gelangen.
©a3 Scbcn ifl betn ©piegel! — ©3 meint bnä $inb,bott ©ornen bermunbet; bie ©htänen fingen nicht bett ©orn,fonbern ben Scichtfinn ntt. @3 meint, meil e3 fich »on einemgaU meh tf;at; e3 fingt nicht bie Härte beS ©tcinS, fonbern bieeigene Htiborjtchtigfcit nn. ©er ©tmachfene trauert über ©reu*lojtgfeit bet greunbe; er trauert über feine Unerfahrenheit. ©tjammert nicht über bie Skrnttnberung feines Vermögens: nein,über feine ©itclfett, über feinen Hang jit mancherlei 33eguem*lichfeiten, bie nun ctngefchränft merben müffen. @3 ifl nie bieUtwoKfommenheit ber SBelt, fonbern unfere eigene Unbollfontmen*heit, bie mir bttreh Klagen an ben ©ag legen, ©ei bu nurbeffev, unb es mirb heffer fein.iY.
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