Druckschrift 
9 (1851)
Entstehung
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Siebe, ©efetiigfeit ti. f. t». nimmt, gar nichts gemein. Sie iftetwas Ungci»öbntid)es, unb eben baber, wie bu fagen wirft, etwa*!StomanbafteS. ©ei es and;, jfeiit Stame eTjrt ober entehrt. Seberembjrnbct nach feiner ?trt, unb nennt nach feinem ©inn.

£> 3if)erefe, biefe unbefannte Dttitia I;at mir ben ©inn nnbbie ©mbfünglicbfeit für ben Steij altes Sefannten genommen. 3djhabe ber SJtäbcben niete fennen gelernt, aber feines mochte einenStugcnbticf lang midf meiner SJicgefebencn »ergeffen madjen. 3BaSfanb ich auch übetafi? SBefen, mehr gteifd) unb Sein, als®eift; 'bte Siebe ifi, Was bie gantafte in Stammen fe£t unb baSgerj »erfobtt, wenn fährnen fauin eingefetjrt ift. SBefen, bie narbber erfien Siebe noch aus ©efatifudit lieben, nnb mefjr an bie©quifjagen, als an bas -§crj beS fDtanneS benfen; SBefen, bie . . .

Sie um fein -fäaar fdjtimmer unb beffer finb, als bie SJtün*ner!" unterbrach ifjn bie Sanbtätfiin: ,,3d) muß bir nur im S3ct;beigeben bemerfen, Sbtsbot, baß bu febr unartig bifi; unb baßbu nidft »ergeffen mufft, wenn bu neben bet ©dfwefier ftfcefl, bafjbu bei einem SDeibc bift. Se^t ertaub idj bir fortjufabren."

Sd) fagte aber bie SBabrbeit.

3d; and), liebes JTtnb. Su ticbji, unb tiebfi ein gantafie*bitb, unb feinen © e i fl. Su fdjwch'mjt; unb maebft eben baruntfeine Stusnabmc »on ber Segion bet Siebenben, bie 3af)r aus 3abrein unterm ©itbermonb ein wenig fafetn. ©laubSbocb, S'beobor,bu bifi fein ©ngel, fo loenig als beine heilige Dttiiia. Sie 3)ten*feben bleiben fitb einig gleich, treiben ftdj alte in bemfetben 9tingherum, ben bie gewaltige Statur gejeidjuet bat- ®aS bu bir ein=bitbeft, hat fidf Seber eingebitbet. Seher glaubt »on ftdj, er feifein ©eteöbnlidjet; nur er madfc bie große SluSnabnte; nurbei ihm fei altes anbers. SEir irren aftefammt, nur Seber irretanbers. Siber Was id) bir ba firebige, »erfiebfi bu nicht einmal,<£>et't S}>b'M 0 fb- Saju nuißteft bu ©bemann fein."