Druckschrift 
9 (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

ijDte'Caufctfdjeit Briefe

i.

J5rau Stoben befaß baS fcßönfte Sanbgut in ber gatijcn ®egenb.Sie liebte fonft Sinfanifeit; aber feit »ier SBocßen war ißt Scßlojjber Sammefplaf} ber ftoßen SBelt. Sin gejitag uerbtctngfe bettanbcrn. grau Stoben fcßieit jtcß in bem fvößlicßen ©etiünniel ju»etjüngett. Slber nicßt gefle, jh'änjcßen, 33ü((e Waren cs, wasißt hetj erquicftc. ®ie ßütte fte immer ßaben fötincn; fte geßörte511 ben reicßjien läigenißitniettt im Sanbe.

Dlcin, fte war tneßr als reitß; eine jävtlicßc unb glittfließeStutter. 3ßr Soßn Sßeobor war von feinen Steifen jutücfgesfommcit. ®rci Saßre lang ßatte fte ißtt nicßt nteßr gefeßen, fogargefürchtet, feine Steifeluft möcßte ißn verführen, nie Wiebetjufeßren;beim feine anbete Seibenfcßaft fcßien baS het'J inngen SDtanneSju rifßren, als bet hang, frembe Sünber, ferne S3ölfet ju feßett.®arum crfcßöpfte fte jtcß in Srftnbtttigen, ißnt ben Slufentßalt inben väterlichen ©i'ttevn lieb ju tnacßcn; ißn mit allerlei Sattheitan bie >§ciniath ju fejfeln. Slber bie raufcßenben greuben, biegtäiijenbcn Setflreuungcu Waren nicßt »onnötßen; gewaltiger alsSilles 50 g ißn bas tnilbe SUntterßerj an jtcß. (Sin folcßeS hep$hätte er nicßt wiebergefunben unter allen Sonett, bei ben SRcitsfeßett feßwarj unb weiß, olivenfarhen unb fupferrotß.