Slbcr ©rni rief mit ©raufen: „.gebe bicfj von mit! Sonneunb fDtonb befdjeiiien nichts, baS ber Schönheit meiner Jgciligengleirfjt." Ser Sitte gehorchte unb ging ladjclni» baoon. Slbcr ftcfje,ba farn ein Sinbercr, faiim brei Sd;ul; ijod), ber am Sinne einenj?or6 trug, »on jtrifiallen geflochten, angcfitllt mit ebeln, burcf;=fidftigen Steinen, bie atic Farben bltjjicn. Sind) er lädjeltc ficunbslieh unb fbrad): „giirdjte bid; nirfjt, beim id; bin ©iger, |>cli'a’sSrubcr. ©ib mir baS Silb meiner Sdjtoejter, id; gebe bit bafi’trbiefe Semanten, Dtubincn unb Saphire, föjllicher, als aller .KönigeSri;ah." $od> ©rni erloicberte mit Unloitlen: „J^ebe bid; nonmir! Sonne unb 2Jtonb befd;cinen nichts, baS an Kojlbarfeit mei»ncr ^eiligen gleicht." Sind; biefet Sllte toanbte fid; lädjclnb, hochgeb;otfam, I;imueg unb »etlor ftd; im ©efträud). ©rni aber nin»faßte bie geliebte ©cjtait nur mit größerer Snnigfeit in feinenSinnen, unb als looflt’ er ben unempfinblidjen Stein in feinen Stau*men beleben, fdjloß er bie Slugett.
©oef; fonberbar flang if;m ein Son ins ©eljör, rein, burd;*bringenb, gart unb ineich, loie bie Stimme ber ^arfenfaite imäBinbc: „gürdjte bid; nicht, beim id; bin £eloa, bie Sllpenföntgiii.©ib mir baS Silb unb liebe mid; felbcr. ©er SJienfri) fotl feine©öttec hohen neben ©ott.
@r öffnete bie Singen unb loäfjnte ben Jpimmel nor fid; offengu fcfjen. ©aS Saub ber ©cbüfdje unb Säume um if;ti f;er fd;im*merte in einem milben gidjt, toie cs ber Sag nicht, aber auchlnie es bie Sadjt nicht bringt. Soll allen Seiten crblicfte er inbiefem Sichtfdjimmer niebliche, liutnberfame SJläbdjengeftalten, gtnaralle nur non ber ©röße fünfjähriger Kiuber, aber nidjt in berenunnollenbetcm SEud;S, fonbern im feinften ©benmaß jungfräulichen©lieberbaneS auSgebilbet. SBie im Fimmel ber SDtaler bie ©ngelgioifdjen Steifen, fd;locbtcn biefe gierlichen ^ulbinncn unter benSlüif;en ber ©ebüfdje, ober toiegten iid; in anmutf;igen Stcllun;