Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
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291
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Gedenke deines Gelübdes, Georg!" sagte der Schweizer ge-lassen:Wecke die Todtcn nicht!"

40 ,

Der Briefwechsel.

Wirklich hatte ForlunatnS schon mit dein Kapitän Smith vor-läufig wegen der Ueberfahrt nach Liverpool gesprochen, aber mitihm nicht abgeschlossen, weil dieser keine Zeit der Abreise bestim-men konnte. Jener fühlte sich in Mesfina wegen BcatriccnS Nähenicht wohl. Er fürchtete, wenn er mit dem Engländer einen Gangins Freie machte, beständige Gefahr, ihr zu begegnen. Freudigschlug er daher ein, als der Schiffshauptmann endlich meldete,er sei segclfertig. Er schloß den Vertrag mit ihm ab, und batihn, Alles für Sir Georg Down geheim zu halten, denn erwünschte, sich und seinem Freunde die Trennung nicht durch denSchmerz des Abschiedes zu erschweren.

Jeden Augenblick gewärtig, aufs Schiff gerufen zu werden,sobald es die Anker lichten würde, schrieb er an Sir Down nochfolgende Zeile»:

Messina, den 17. Julius 1807.

Zürne nicht, mein Georg! Wenn du dieses Blatt in deinerHand hältst, bin in schon von der fizilianischen Küste gclrennt;nicht von dir, dem ich ewig bleibe. Ich zittere, dir, bei meinernoch immer krankhaften Reizbarkeit, oder Schwäche, ein münd-liches Lebewohl zu sagen.

Ich gehe nach Amerika. Aber meine Gedanken werden täg-lich zu dir und Beatricen zurückkehren über das Weltmeer. Duliebst mich; sie liebt mich; vielleicht gab mir wohl eure Liebe selbstdie Mittel zur Flucht aus dem Weltthcil, in welchem, ich meinLcbcnSglück verlor. Ja, ich läugnc nicht, zuweilen Hab' ich bald