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Brite, schalkhaft mit dem Finger drohend, indem er stille stand:„God dam, Sir ForiunatnS, Sic sind die treuherzigste allerSchweizerseelen ! Ich beschwöre Sie, nehmen Sic kein Weib. Sicwären in den ersten vicrundzwanzig Stunden vcrrathcn und ver-kauft. Also, Sie wußten in der That nicht, daß der gelb gefärbtePage der gelben Nosc von Messina das niedlichste Mädchen untermitalienischen Himmel war? Mo hatten Sie die Augen? Als ichden Creolcn zu Gerace näher kennen lernte, ward er mir sogleichverdächtig, und Signora Enfemia beichtete mir nachher lachend,wie man Sie betrogen hatte und betrügen konnte. Trauen Sie,um des Himmels willen, den Weibern nicht, ungeachtet Sic glück-lich bei ihnen sind. Sic hatten die Eroberung der eben so schönen,als unglücklichen, Piviafranca gemacht. Enfemia hat Alles ge-beichtet.
Herr Linthi sah sein Geheimniß vcrrathcn. ES schien ihm nichtlieb zu sein. Er wollte cs vermeiden, von dem zu reden, wasder größte Schmerz seines Lebens war. Und doch ward er durchdie Gewandtheit des Briten immer tiefer in das Gespräch gezogen,bis er zuletzt selber das Herz ansschloß, getrieben vom eigenenBedürfniß, sich ansklagcn zu können. Der Brite war, mehr, alsvon seiner bisher geäußerten GemüthSwcisc zu erwarten stand, be-wegt. Er drückte ihm die Hand und sagte: „Sir FortunatnS, ichehre Ihr Vertrauen und Ihren Schmerz. Ich kenne diese Wunde,denn ich trage sie noch mit mir umher; aber die meinige ist an-derer Art. Sie sind Edelmann im größten Sinn des Wortes;ich bitte um Ihre Freundschaft, deren wahrhaftig mein früheresBetragen mich eben nicht würdig gemacht hat. Ich bin tief inIhrer Schuld. Sie sind der Netter meines Lebens. Sie habendas volle Recht, mich zu verachten. Ich werde streben, Sic mitmir zu versöhnen."
Natürlich wollte FortunatnS Erklärungen, wie diese, nicht gel-