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und gefahrlosesten von der Welt scheine» mußten. 2», ich HebeBeatrieen mit einer Liebe, die erst mit meinem Leben endenkann — —
„Allcrseligste Jungfrau!" schrie doll Entsetzens die Marchcsa,welche die fromme Gewohnheit zu ehren schien, ihre AndachtS-seufzcr da anSznstoße», wo Andere zu fluchen pflegen: „das sollmir Beruhigung sein? Nichts beruhigt mich, als Ihre eiligsteAbreise. Gehen Sie in Ihre Schweiz, oder nach Afrika, wohinSie wollen! Es wird Ihnen an Reisegeld nicht fehlen."
— Ich werde Sciglio verlassen-
„Aber heut', aber noch zu dieser Stunde! Meine Nichte isteine Rasende. Wer weiß, wessen sie fähig wäre? Schwören sollteman, — Signor, ich werfe damit keinen Verdacht auf Sie! —cs ist ihr ein Liebestrank beigebracht worden. Mutter der Barm-herzigkeit, was ich erleben muß!"
— Hoffen Sie, gnädige Frau, daß meine Entfernung nach undnach den Frieden Herstellen werde.
„Nur Entfernung kann cs. Und was auch erfolge» möge, —Rettung oder Tod — — Gott und die Allcrgcbcncdcitcste mögencs verhüten! — aber keine öffentliche Entehrung! Sie begreife»das, Signor. Za, ich hätte von Ihnen erwartet, daß Sie selberversucht haben würden, die Unglückliche von ihrem Wahnsinn zurück-znführcn. Es war Pflicht, sobald Sie den Rang der Gräfin ver-nahmen. Sic konnten ferner von keiner Verbindung mehr träu-men --"
— Ich träumte dergleichen wahrhaftig um so weniger, gnädigeFrau, da sie der katholischen Kirche angehört nnd ich dem protestan-tischen Glauben.
„Dem protestantischen — —?" rief die Marchcsa und be-trachtete den Schweizer mit dem Ausdruck einer Ucberraschung,welche über ihr ganzes Gesicht ganz unerwartete Heiterkeit ver-