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8 (1851)
Entstehung
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min durch das eintönige Sausen des Sturms und der Wogen him-melan, oder vielmehr nur allernächst zum Bilde der Gottesmutteroben am Mastbaum. Der Himmel aber blieb taub, wie das Bild.Signor Bostch ermahnte mit weinenden Augen die SchiffSgcnosscn,Gottes Erbarmen um Vergebung der Sunden und um ein seligesEnde anznflehcn. Doch Niemand hörte aus seine Rede. Die Einenhielten mit bleichen Gesichtern Segelstange», Bretter und Balkenumarmt, um durch dieselben dem Tode zu entrinnen; die Andernlagen in starrem Entsetzen mit gefalteten Händen da, daS Ange-sicht auf dem Boden. Wieder Andere, welche aus Schwimmendachten, entkleideten sich bis aufs Hemd. Noch Andere lagen mithochgehobenen Händen auf den Knien.

God dam!" schrie der Engländer:Hier neben mir betet wahr-haftig noch ein Kerl mit guter Eßlust sein Tischgebet um gesegneteMahlzeit. Sorge doch nicht, du Armen - Sünder-Gesicht; es wirdden Gästen nicht an Hunger fehlen, die nn-Z verschmauscn sollen!"

FortnnatnS wendete dem Briten das Gesicht entgegen und sagte:Lassen Sie ihn gewähren, Sir Down. Seine Seele klammertsich an das unzcitigc Tischgebet, wie wir uns im Wasser bald anStrohhalme klammern werden. Sagen Sie mir, wie steht'S betIhnen? Gehen Sic ruhig ans dieser Welt?"

Wäre ich nur endlich schon hinaus. Ich war von jeher denfeierlichquälcndcn Vorbereitungen bei Hinrichtungen feind, und ichwüßte Ihnen Dank, wenn Sie mich, statt des Bäumchens imOlivenwald nun, die Gcnngthunng bleib' ich Ihnen schuldig;drüben also im Paradiese mehr davon.

Also machen Sie mir noch in der andern Welt den Krieg?Sprechen wir im Angesicht des Todes offen. Ich hätte gern umIhre Freundschaft geworben. Warum wiesen Sic mich immer ab?"

Ihre Mutter war ohne Zweifel eine wifsenslustige Frau,daß den Sohn noch tm Sterben die Neugier Plagt. Wohlan, wir